Lego sucht bis 2030 Ersatz für die Plastik-Klötzchen

Foto: Lego

Eine Revolution: Lego verabschiedet sich von seinen Plastikklötzchen! Der dänische Spielzeughersteller investiert eine Milliarde Kronen (rund 135 Mio. Euro) um ein nachhaltiges Material zu finden, das die bunten Bausteine umwelt- und klimafreundlicher macht.

Bis 2016 will der nach Mattel zweitgrößte Hersteller von Spielzeug sein neues LEGO Sustainable Materials Centre in Dänemark bauen. Dort sollen 100 Experten aus der ganzen Welt neue Materialien erforschen und entwickeln, die den ökologischen Fußabdruck der beliebten Kinderspielzeuge verkleinern helfen. Ziel ist es, bis 2030 eine Alternative zu den seit 1963 aus Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat (ABS) gefertigten Klötzchen zu finden.

 

Erste Erfolge mit Plastik-Ersatz versprechen Erfolg

 

Immerhin produzierte Lego 2014 gut 9.000 verschiedene verschiedene Steinchen. Insgesamt verarbeitete das Unternehmen über 6.000 Tonnen Kunststoff. 90 Prozent der Belastungen für Umwelt und Klima resultieren dabei nach Angaben des Unternehmens aus der Gewinnung und Verarbeitung des Rohstoffs (Erdöl) oder dem Verteilung in die Stores.

Erste Versuche, nachhaltigere Materialien zu finden, zeigten bereits Erfolg, berichtet Allan Rasmussen von Lego.


pit

 

 

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