Die Weihnachtsgans ökologisch betrachtet

Foto: baerchen57/flickr (CC-BY-NC-SA-2.0)

So langsam wird es ja Zeit, sich ein paar Gedanken um das Weihnachts-Festessen zu machen. Jedenfalls, wenn es etwas Größeres werden soll wie eben eine leckere Weihnachtsgans. Und wenn schon Gänsebraten, dann möchte man wenigstens, dass das Tier ein einigermaßen glückliches Leben hinter sich hat. Schließlich ist Weihnachten ja das Fest der Liebe – auch der Tierliebe.

Doch besonders liebevoll geht es in den durchschnittlichen Gänse-Mastställen nicht zu. Etwa 80 Prozent der in Deutschland verspeisten Tiere stammen aus Polen und Ungarn, und Tierschützer kritisieren die Bedingungen in dortigen Ställen.

 

Die Rede ist zum Beispiel von Gänsen, die bei lebendigem Leibe gerupft werden. Ein weiteres Problem ist oft die Fütterung: Die Gänse bekommen gentechnisch verändertes Soja vorgesetzt. Laut WWF geht das auf Kosten der Wälder in Südamerika. Worauf sollte man als Verbraucher also achten beim Gänsebratenkauf? Das erklärt in Green Radio Roland Gramling vom WWF.

 

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12.12.2014 17:38
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