Wenn Sie nur einige der 11 Tipps umsetzen, haben Sie bereits viel für die Umwelt getan!
1. Bewusstere Computerarbeit
PCs sind die Arbeitspartner im Büro! Deshalb gilt der erste Öko-Tipp ihnen.
Ignorieren Sie Ihren hübschen Bildschirmschoner! Ändern Sie Ihre Computereinstellungen dahin gehend, dass der Rechner bei Nichtbenutzung nach einigen Minuten automatisch in den Ruhe-/Schlafmodus fällt. - So werden ca. 70 Prozent Energie eingespart!
Und: Moderne Monitore nehmen keinen Schaden, wenn sie täglich mehrfach ein- und wieder ausgeschaltet werden. Machen Sie sich das während Besprechungen oder anderer Arbeitspausen zu Nutze - schalten Sie einfach ‘mal ab! Die Umwelt dankt es Ihnen.
2. Effizienteres Ausdrucken
Betreiben Sie den Drucker ausschließlich im „Entwurf-Modus“! So erhalten Sie Ausdrucke von hoher Qualität und reduzieren gleichzeitig den Verbrauch von Toner/Tinte.
• Für interne Unterlagen kann das Papier beidseitig bedruckt werden.
• Wenn es doch einmal einen Fehldruck gibt, entsorgen Sie das Blatt nicht gleich - verwenden Sie es als Schmierpapier!
• E-Mails organisiert bearbeiten! Dadurch ersparen Sie sich meist den Ausdruck von Mails.
3. Ausschalten der Bürogeräte
Nach Feierabend verharren viele Bürogeräte im Standby-Modus.
Schalten Sie Monitore, Tischlampen, Drucker, Lautsprecher-Boxen, etc. zu Büroschluss aus! Eine Steckdosenleiste mit Schalter nimmt Ihnen hier viel Arbeit ab und spart Energie.
4. Lichtnutzung vereinfachen
Für Augen und Umwelt ist das Arbeiten bei Tageslicht optimal. Oft muss jedoch auf Kunstlicht zurückgegriffen werden.
Bewegungsmelder in Fluren, Toiletten und Magazinen verhindern, dass oft schlicht vergessen wird, das Licht wieder zu löschen.
Zu Büroschluss sollten immer alle Lampen ausgeschaltet werden.
5. Richtiges Heizen und effektives Lüften
Sie möchten Ihr Büro heizen, nicht den Flur! Achten Sie deshalb auf geschlossene Bürotüren.
Regeln Sie die Heizung vor freien Tagen/Wochenenden bewusst herunter.
Regelmäßiges Lüften ist für ein gutes Raumklima unerlässlich.
Eine kurze Stoßlüftung ist hier dem lange gekippten Fenster bei laufender Heizung vorzuziehen. Stoßlüften sorgt für einen schnellen Luftaustausch und hält die Heizkosten auf Dauer niedrig. Das sind weitere Pluspunkte für die Umwelt- und Energiebilanz!
6. „Öko-Nutzung" des Büromaterials
Ökonomische Nutzung:
Ein für alle Mitarbeiter zugängliches Magazin vermeidet, dass in den einzelnen Büros 'Berge' nicht genutzten Bürobedarfs lagern.
Im Magazin für Büromaterial können Sie Ihren anfallenden Bedarf decken und Ihren Kollegen für Sie überflüssiges Material zur Verfügung stellen.
Ökologische Nutzung:
Das Magazin kann nach ökologischen Gesichtspunkten bestückt bzw. genutzt werden!
Meist ist Druckerpapier von 75 g/m² für alle Ansprüche ausreichend. Papier in der Stärke 80 g/m² muss oft gar nicht zum Einsatz kommen!
7. Recyclen Sie!
Neben der normalen Abfalltrennung aller Büromitarbeiter, können spezielle Services von Firmen in Anspruch genommen werden.
Einige Anbieter kaufen zum Beispiel Druckerpatronen/-kartuschen oder ausgemusterte Bürogeräte auf. Sie garantieren ihre fachgerechte Entsorgung und Wiederverwertung.
Mit diesem Service-Segment werden Hilfsmaterialien noch umweltfreundlicher entsorgt sowie kleine Gewinne generiert!
Natürlich ist auch hier die Müllvermeidung dem Recycling vorzuziehen.
8. Kaffeeküche: Ökologische Aufwertung
In den meisten Büros ist eine umweltbewusstere Kaffeküche in aller Regel auch die ansprechendere Kaffeeküche!
• Müllvermeidung durch abspülbares Geschirr.
• Verfügbarkeit von gefiltertem/aufgesprudeltem Trinkwasser vermeidet den Kauf von Flaschenwasser.
• Mit einer überlegten Küchengrundausstattung können Sie Ihre Pausenmahlzeiten frisch zubereiten.
• Küchengeräte (Kaffeemaschine!) nach Benutzung ausschalten.
• Beleuchtung beim Verlassen der Kaffeküche ausschalten!
9. Bewusstere Geschäftsreisen
Telefon- und Videokonferenzen machen heute viele der Geschäftsreisen, die noch im letzten Jahrhundert notwendig waren, überflüssig.
Sollte bei Ihnen dennoch eine Geschäftsreise anstehen, achten Sie einmal bewusst auf die Wahl Ihres Transportmittels.
Oft sind Zugreisen kaum oder überhaupt nicht langwieriger als Flugreisen. Sie sind jedoch ungleich umweltverträglicher!
10. Den Computer „Faxen“ machen lassen!
Obwohl sehr viel via E-Mail abgewickelt wird, ist der verbindliche Austausch per Fax oft fester Bestandteil des Büroalltags.
Doch nicht jedes Fax muss zwingend auf Papier gebannt werden!
Sollten Sie die Möglichkeit haben, nutzen Sie die Fax-Umleitung auf Ihren PC. Sie können das Fax dann archivieren, elektronisch weiterleiten oder ausdrucken lassen - ganz nach Ihren jeweiligen Bedürfnissen.
11. Wie erreichen Sie Ihren Arbeitsplatz?
Das Umweltbewusstsein im Büro fängt bereits auf dem Weg zur Arbeit an.
Fahrgemeinschaften, öffentliche Verkehrsmittel oder das eigene Fahrrad sollten immer in die engere Auswahl der Beförderungsmittel kommen. Sie schonen die Umwelt und den Geldbeutel. Auch sparsame Firmenwagen können diesen Aspekten Rechnung tragen.
Wenn Sie auf dem Weg zu Ihrem Arbeitsplatz dann noch der Treppe dem Fahrstuhl in Ihrem Bürohaus den Vorzug geben, haben Sie nicht nur ein wenig Strom gespart, sondern sich damit bereits ein kostenloses Herz-Kreislauf-Training spendiert und Ihrer Gesundheit etwas Gutes getan.
Genau so funktioniert „gelebter Umweltschutz“!
Mit minimalstem Aufwand können Sie
• sich selbst entlasten,
• Ressourcen sparsamer einsetzen,
• Geld einsparen,
• zu Ihrem eigenen Wohlbefinden beitragen
• die Umwelt aktiv schützen
und
• zufriedener und gesünder leben
Lena Weberstein