Fitnesstracker können mehr - Vernetztes Zuhause

Der Misfit Ray: Fitness Tracker mit Zusatzfunktionen

Auf der IFA präsentieren sich vor allem Produkte mit Hunger nach Energie. Einige davon helfen aber auch beim Sparen - wie das Beispiel eines Fitness Trackers zeigt.

In der vergangenen Woche endete in Berlin die Internationale Funkausstellung (IFA). Über 240.000 Besucher konnten sich auf dem Messegelände über die neuesten Produkte informieren und austauschen. Die insgesamt 1823 Aussteller legten in diesem Jahr den Fokus besonders auf TV-Geräte, virtuelle Realität und das vernetzte Zuhause.

 

Smart-Home-Produkte, mit denen der Nutzer in der Lage ist, von unterwegs seine Heizung oder das Licht in seiner Wohnung zu steuern, finden immer mehr Einzug in der Welt der Technik und so auch ein erhöhtes Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Energieverbrauch. Immer wieder konnte der IFA-Besucher Gadgets entdecken, die als kleine alltägliche Helfer die eigene Energiebilanz positiv beeinflussen.

 

Eines dieser Devices ist der Fitness Tracker Ray von Misfit, Unternehmen der Fossil Group. Getarnt als schlankes und schmales Accessoire, lässt sich der Tracker als Halskette oder Armband tragen. Neben seiner Funktion als Fitness Tracker, der Distanzen und Kalorienverbrauch misst, sich auf ausgewählte Trainingseinheiten einstellen lässt und daran erinnert, wann die letzte Sitzphase durch eine Aktivität abgewechselt werden sollte, überwacht der Ray auch den eigenen Schlaf. Ob leichte oder tiefe Nachtruhe, am nächsten Morgen, nachdem die leichten Vibrationen des Trackers als Wecker dienlich waren, kann der Nutzer in der Misfit-App sein Schlafverhalten genau einsehen.

 

Durch das individuell anpassbare Ziel, eine bestimmte Punktzahl zu erreichen - zusammengesetzt aus zurückgelegten Distanzen und Schrittzahl - fällt es durch die Erinnerung leichter, auf das Auto zu verzichten und sich öfter von seinen eigenen Füßen tragen zu lassen.

 

Mit der dazugehörigen Misfit Link-App lässt sich der Fitness Tracker um diverse Funktionen erweitern: Neben der Steuerung von Handykamera oder Musikplayer, ist durch die Verknüpfung mit der eigens entwickelten Smart LED Glühbirne Misfit Bolt eine vollständige Kontrolle der heimischen Lichtverhältnisse gewährleistet. So erinnert einen neben der Energieersparnis das technische Accessoire regelmäßig daran, sein Tagesziel zu erreichen und die eigene Fitness im Blick zu behalten.


15.09.2016 14:17
Karsten Lützow

karsten.lützow@web.de