Bio-Baumwolle heißt:
1. Biologischer Pflanzenschutz statt Einsatz von Pestiziden
2. Natürlicher Dünger statt Kunstdünger
3. Kein Auslaugen der Böden durch Monokulturen.
4. Durch Fruchtwechsel mit anderen Saaten wird die Fruchtbarkeit des Bodens langfristig gesichert und verbessert
5. Schutz wertvollen Grundwassers
6. Keine genmanipulierten Sorten
Oft ist der Ertrag pro Hektar höher als im konventionellen Anbau.
Die Ernte der Baumwolle erfolgt von Hand, wodurch eine höhere Qualität erzielt wird. Giftige Entlaubungsmittel wie bei der maschinellen Ernte werden nicht eingesetzt.
Cotonea engagiert sich für den Bio-Baumwoll-Anbau in Uganda und, in enger Zusammenarbeit mit der Schweizer Hilfsorganisation Helvetas, in Kirgistan. Mehr als 150 Jahre Erfahrung in der Baumwollverarbeitung kann Cotonea an die Bauern weitergeben, die so die Qualität kontinuierlich verbessern und Bio-Baumwolle von besonders hoher Reinheit liefern können. Eine Abnahmegarantie und ein Fair Trade-Aufschlag bietet den Bauern finanzielle Sicherheit und stärkt sie in ihrem Selbstwertgefühl. Cotonea steht in direkter Verbindung mit den Baumwollproduzenten und hat Vertrauensleute vor Ort. Cotonea kennt seine Zulieferer und muss sich nicht – wie viele große Modeketten – auf oft fragwürdige Zertifikate verlassen.
Die lokalen Partner kennen viele Methoden der natürlichen Schädlingsbekämpfung durch komplementäre Nutzpflanzen, Verwendung von (mit Hilfe von Blättern) fermentiertem Wasser bis hin zur Zucht von Nützlingen, wie Wespen. An Bedeutung zugenommen hat die Versorgung der Bauern mit natürlichem Saatgut, die Saaten werden gezielt gepflegt und weiterentwickelt. Jedes einzelne Feld wird sorgfältig begleitet und alle Maßnahmen in einem Report aufgezeichnet. Die Einhaltung aller ökologischen Regeln wird durch eine unabhängige Zertifizierungs-Gesellschaft überwacht.
Warum das alles? Bei Cotonea ist man einfach davon überzeugt, dass nur der respektvolle, wertschätzende Umgang mit der Natur (von der der Mensch ein Teil ist) die Lebensgrundlagen sichern kann. Dafür nimmt man geringere Margen in Kauf und investiert viel Zeit und Geld in den intensiven Austausch mit den Partnern.
hannelore.ohle@indivisio-pr.de