Die Studie untersuchte die Ernten von 2007 bis 2010 im Bundesstaat Madhya Pradesh in Zentralindien. Erste Ergebnisse für Bio-Baumwolle im Fruchtwechsel mit Soja und Weizen wurden Ende 2013 veröffentlicht. Resultate aus Kenia und Bolivien sollen noch 2014 folgen.
Insgesamt zeigt sich, dass der Ertrag von Bio-Baumwolle im bisher untersuchten Zeitraum von vier Jahren um 14% niedriger war als der konventionell angebauter Baumwolle (mit und ohne genmanipulierte Saaten), der biologische Anbau aber deutlich weniger anfällig gegenüber schlechten Witterungsbedingungen ist. Trotz starker Regenfälle im Erntejahr 2009/ 2010 lagen die Erträge biologisch angebauter Baumwolle deutlich über denen aus konventionellem Anbau. Überhaupt waren die Erträge aus biologischer Landwirtschaft deutlich stabiler.
Schaut man sich die wirtschaftliche Bilanz für alle drei ausgebrachten Feldfrüchte an, kippt die Waagschale dramatisch zuungunsten des konventionellen Anbaus: Die Produktionskosten waren im Durchschnitt um 38% (Baumwolle), 66% (Soja) und 49% (Weizen) höher.
Diese Kosten sind nicht einfach „nur“ Produktionskosten. Es ist Geld, das sich der in der Regel arme Kleinbauer von einer Bank – oft zu hohen Zinsen – ausleihen muss. Für die meisten beginnt damit eine Spirale der Abhängigkeit vom Geld der Banken und vom Saatgut der Biotech-Konzerne, aus der sie nicht mehr herausfinden.
Der untersuchte Zeitraum beträgt vier Jahre. In den nächsten Jahren wird sich die Ertragssituation dramatisch zugunsten des Bio-Landbaus verändern. Das ist eine Erfahrung, die Cotonea seit Generationen macht und die sich seit 2003 in den eigenen Bio-Baumwollprojekten bestätigt hat.
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hannelore.ohle@indivisio-pr.de