Stapellänge entscheidet über Faserqualität

Länge der längsten Faser heißt Stapellänge. (Foto: Klaus J.A. Mellenthin)

Die Faserqualität von Baumwolle hängt ab von der Stapellänge, der Länge der längsten Faser einer Baumwollkapsel. Je länger sie ist, desto reißfester ist das aus ihr gesponnene Garn.

Weil die Baumwollfaser sehr viele Vorteile hat, ist sie nach wie vor der bedeutendste textile Rohstoff. Sie ist hautfreundlich und kratzt nicht, ist pflegeleicht, strapazierfähig, reißfest und widerstandsfähig. Baumwollfasern können viel Feuchtigkeit (Schweiß) aufnehmen und damit Salze, Säuren und Fett binden. Gleichzeitig lässt sie sich durch heißes Waschen leicht reinigen, ohne dass die Faser Schaden nimmt.

 

Die Faserqualität hängt ab von der Stapellänge, der Länge der längsten Faser einer Baumwollkapsel. Je länger sie ist, desto reißfester ist das aus ihr gesponnene Garn. Die Stapellängen von Baumwolle variieren etwa zwischen 22 mm bis über 38 mm. Die der kirgisischen und ugandischen Baumwolle von Cotonea liegt zwischen 27 mm und 31 mm.

 

Das Bild verdeutlicht sehr schön, was mit Stapellänge gemeint ist – und wie man sie messen kann: auf sehr alte, einfache Weise auf Filz, gekämmt mit einer Zahnbürste. Unsere Baumwolle kommt nicht aus hochtechnisierten Anlagen, weshalb durchaus noch tradierte Methoden angewendet werden.

 

Es gibt viele weitere Faktoren, die neben der Stapellänge entscheidenden Einfluss auf die Qualität der Baumwolle haben: Faserfeinheit, Faserfestigkeit, Bruchelastizität, Reife der Faser, der Anteil an Kurzfasern, Farbe und Reflexionsvermögen (Helligkeit) und die Höhe der Schmutzanteile (Saatkornbruchstücke).

 

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02.06.2014 14:41
Cotonea

hannelore.ohle@indivisio-pr.de