Energiesparen mit der richtigen Haustür

Beim Kauf einer neuen Haustür müssen einige, nicht unerhebliche, Details beachtet werden. So spielen nicht nur das Aussehen und die Einbruchssicherheit eine große Rolle, auch auf die Energieeffizienz sollte unbedingt beachtet werden.

Die Haustür nimmt nur eine kleine aber entscheidende Fläche in der Hausfassade ein. Deshalb ist es sinnvoll und auch notwendig, wenn die Haustür ebenso wie der Rest des Hauses gedämmt ist. Dazu gibt es eine Norm, nach der in Deutschland erhältliche Haustüren ausgerichtet sein müssen. Die Energiesparverordnung dient dem Sparen von Energie durch ausreichende Isolation. Die Türen dürfen einen Wärmedurchgangskoeffizienten - einen U-Wert - von maximal 1,8W/m²K aufweisen. Die Türen müssen vom Hersteller mit dem U-Wert gekennzeichnet sein. Gute Türen können einen Wert von etwa 0,8 erreichen. Beim Kauf einer neuen Haustür sollte außerdem auf zwei umlaufende Dichtungen geachtet werden. Es ist je eine Dichtung innen und eine Dichtung außen vorgesehen.

 

Worauf Sie selbst beim Kauf einer neuen Haustür achten sollten

 

Um Wärmeverlust zu vermeiden, sollten Sie darauf achten, dass die Tür doppelverglast ist. Bereits dieses Detail hält die Wärme im Haus. Außerdem sollten Sie unbedingt auf den Briefschlitz verzichten. Nicht nur, dass durch diese kleine Öffnung in der Tür ein Wärmeaustausch stattfindet, er macht es Einbrechern auch leichter, ins Haus zu gelangen. Das Material der Tür ist natürlich auch entscheidend. Sie können eine Holz- oder Kunststofftür verwenden. Wichtig ist jedoch, dass sie der vorgegebenen Norm entspricht. Beim Einbau der Tür muss darauf geachtet werden, dass keine Wärmebrücken entstehen. Dadurch dringt ebenfalls Wärme nach außen. Selbstverständlich ist auch die Optik für Ihre neue Tür wichtig. Sie sollte dem Design des Hauses entsprechen und sich harmonisch in das Gesamtbild einfügen. Selbstverständlich sollte eine Haustür dicht sein. Das heißt, dass Spalten unter der Tür vermieden werden müssen. Kommt es dennoch zu einem leichten Luftzug, sind im Handel Türdichtungen erhältlich, die unten an dem Türblatt angebracht werden können. Allerdings sollte eine solche Maßnahme bei einer neuen Tür unnötig sein.

 

Fazit

 

Beim Kauf einer neuen Haustür sollten sie unbedingt den U-Wert im Auge behalten. Je niedriger dieser vom Hersteller ausgezeichnet ist, um so besser isoliert ist die Tür. Die besten Werte erreichen Türen mit einem Kork- oder Polyurethan-Schaum-Kern. In jedem Fall aber sollten sie eine Haustür auswählen, die aus einer Materialkombination hergestellt wurde. Bei einem Glasanteil in der Tür sollte dieser aus einer Doppelverglasung bestehen um auch auf dieser kleinen Fläche der Kälte so wenig wie möglich Angriffsmöglichkeiten zu geben. Bei der heutigen Auswahl an Türen verschiedenster Art muss man sich nicht für die erstbeste entscheiden. Die verschiedenen Designs ermöglichen es Ihnen, eine preiswerte und Ihren Wünschen entsprechende Tür zu finden. Hier lohnt sich der Vergleich der verschiedenen Anbieter. Vergessen Sie aber bei all dem auch nicht, dass die Tür ungebetene Gäste draußen halten muss. Ein Panzerriegelschloss leistet hier zusätzlich gute Dienste.


25.02.2015 11:31
SarahL.

Frau Lutz

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