
Aus wissenschaftlichen Untersuchungen und praktischen Erfahrungen ist bekannt, dass die grüne Infrastruktur als integraler Bestandteil der Städteplanung und -entwicklung einen wesentlichen Beitrag zur Minderung von Klimarisiken leistet. - Foto: BGL
Die ELCA begrüßt die gesetzten Ziele der Klimakonferenz außerordentlich und hofft, dass es zu einer zukunftsweisenden Übereinkunft zur Erreichung verbesserter Klimaschutzziele kommt. Gemäß dem Motto „Think global, plan regional, act local“ betonte der ELCA-Präsident Emmanuel Mony in seinem Schreiben die Notwendigkeit, auch die zentrale Rolle von Städten und Gemeinden im Klimaschutz zu sehen und lokale Anstrengungen anzuerkennen. Mony: „Wir hoffen sehr auf erfolgreiche Verhandlungen und darauf, dass die Staaten verbindliche Regeln vereinbaren, die nachhaltigen Klimaschutz sicher stellen. Wir drängen aber auch darauf, die Grüne Infrastruktur der Kommunen mit Parks und grünen Freiflächen, Straßen- und Alleebäumen sowie die Dach- und Fassadenbegrünung als direkt wirksame Instrumente zur lokalen Klimaverbesserung und damit zur Gesundheit der Menschen vor Ort zu thematisieren.“
Städte nehmen bekanntlich nur zwei Prozent der globalen Landfläche ein, jedoch gibt es weltweit einen anhaltenden Zuzug in die Ballungsräume. Schon heute leben rund drei Viertel der Menschen Europas in Städten – Tendenz steigend. Globale Prognosen gehen davon aus, dass bis 2050 fast 70 Prozent der dann über neun Milliarden Menschen in Städten leben werden. Unter Status-quo-Bedingungen hätte dies auf das Klima in den Städten eine verheerende Auswirkung und belegt die herausragende Bedeutung des Klimaschutzes und damit einhergehend einer urbanen Infrastruktur mit lebendigem Grün.
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