Bahnbrechende Energiewende beim Heizen

Schornstein wird nicht mehr benötigt. Nach Sanierung liegt der Fremdstrombezug bei ca.20%

Durch innovative Energietechniken und vor allem mit einem Paradigmenwechsel bei energetischen Sanierungen im privaten Gebäudebestand, entsteht ein völlig neuer Energiemarkt mit positivem Konjunkturschub, einer spürbaren Entlastung der öffentlichen Stromnetze und nie gekannten Kaufkraftgewinnen der Energienutzer.

Projektierer, Energieberater und Politiker müssen das Rad nicht neu erfinden, sondern lediglich Strom und Heizung IMMER GEMEINSAM mit regenerativen Kombinationsanlagen planen und berechnen.

Während die einzelnen Komponenten Photovoltaik, Kleinwindkraft, Stromspeicher, Solarthermie, Wärmepumpe und Wärmepufferspeicher für sich alleine betrachtet meist unwirtschaftlich sind und nur relativ kleine Schadstoffmengen einsparen, ergibt ein Kombinationsbetrieb mit regenerativen Energietechniken absolut unerwartete Ergebnisse.

 

Ausgangslage

 

Verbraucher und Politiker, aber auch viele Energieberater, kennen kaum die wirtschaftliche Durchschlagskraft vom gemeinsamen Einsatz von Ökostrom und nicht fossilen Heizungen.

Doch wenn Kleinwind- oder Sonnenstrom die öl- und gasfreie Heizung unterstützt, dreht sich nicht nur der Fremdstromzähler langsamer oder bleibt ganz stehen. Aus dem Schornstein kommen keine Schadstoffe mehr.

Damit werden die alten Heizkosten = Schadstoffe zu 100% eingespart. PV mit Speicher erreichen jetzt schon Unabhängigkeitsgrade für den Haushaltsstrom von 80%.

Mit innovativen Steuerungen, kleinen, aber entscheidenden Teildämmungen und dem genialen Prinzip der Wärmepufferung inklusive einem elektrischem Heizstab, wird im Winter oft zum ökologischen Nulltarif geheizt.

Außerdem sparen technisch ausgereifte und finanziell hoch interessante Wärmewellenheizungen in denkmalgeschützten Häusern, bei fehlendem Gasanschluss und vor allem bei vorhandenen Nachtspeicheröfen viele unnötigen Kilowattstunden Fremdenergiebezug = Kosten ein.

Der Schrecken einer Stromheizung gehört damit der Vergangenheit an.

Photovoltaik/Kleinwindanlagen inklusive finanzierbaren Stromspeichern UND Solarthermie/Wärmepumpe mit extrem energiesparenden Wärmepufferspeicher sind klassischen Brennwertheizungen um den Faktor 5 in der Wirtschaftlichkeit haushoch überlegen.

Zusätzlicher Fremdstrombezug im Winter fällt bei Kombianlagen kaum ins Gewicht. In der Summe werden mindestens 65% weniger kWh (Heizung und Strom zusammen) verbraucht. Technische Leistungsverbesserungen bei PV / Speicher / Heizungssystemen, EEG-Einnahmen und günstige Wärmepumpentarife sind da noch nicht einmal berücksichtigt.

Auch viele Mieter können Strom und Wärme selbst herstellen und damit hohe Kosten einsparen. Das gilt besonders für Energienutzer, die mit Nachtspeicheröfen bestraft sind.

Während klassische Einzelmaßnahmen kaum über die 30% Marke kommen, und dann meist auch nur auf fossile Brennstoffe begrenzt, sehen wir zum ersten Mal eine reale Chance für eine umfassende und Fahrt aufnehmende Energiewende beim Heizen.

Der negative Trend in der Sanierungsquote und bei deutschen Zubauzahlen von Solaranlagen dreht sich zum Positiven.

Hausbesitzer freuen sich über unerwartete Kaufkraftsteigerungen. Handwerker, Lieferanten und Energieberater generieren zusätzliche Aufträge. Kommunen erzielen mehr Steuereinnahmen und erreichen ihre Klimaziele früher.

Selbst Wärmepumpen erreichen trotz hohen Investitionssummen wegen der hohen Energieeinsparungen akzeptable Amortisationszeiten. Neue Finanzoptionen durch Bausparkassen, Contracting oder Crowdfunding finanzieren Projekte, welche durch Hausbanken oft geblockt werden.

 

Unzureichende Verbraucherinformationen

 

Verbraucher bekommen für klassische Einsparmaßnahmen Wirtschaftlichkeitsberechnungen aufgetischt, die teilweise schon an vorsätzlicher Täuschung grenzen.

Brennwertkessel sparen NULL Watt Strom ein und die Einsparquote liegt kaum über 30% Öl oder Gas. Das bedeutet für Hausbesitzer, dass jahrzehntelang mindestens 70% Öl/Gas weiter bezogen werden muss.

Legt man die bisherige durchschnittliche Preissteigerung für Strom, Öl oder Gas zugrunde, zahlt der arme Heizungsbetreiber schon nach wenigen Jahren mehr für Energie, als vor der „Sanierung“, die diesen Namen nun wirklich nicht verdient hat.

Das gleiche gilt auch für eine Außenwandvolldämmung, die maximal 25% Öl / Gas und 0=NULL Watt Strom einspart. Die wahren Öl/Gas-Werte liegen hier real weit darunter. Amortisationszeiten von mehr als 25 Jahren sollten eigentlich Grund genug sein, gesündere und umweltgerechtere Alternativen zu nutzen, die auch nicht brandgefährlich sind, wie beim Polystyrol. Außerdem wird die bestehende Heizung innerhalb der Kreditlaufzeit mit Sicherheit mindestens ein Sanierungsfall, was zusätzlichen hohen Kreditbedarf bedeutet.

Wenn also Sanieren, warum nicht gleich richtig mit einem sofortigen Verzicht auf Öl/Gas, höchster Wirtschaftlichkeit, radikalen Schadstoffreduzierungen und bisher nicht für möglich gehaltenen energetischen Unabhängigkeiten?

 

Kurswechsel

 

Informieren wir über das gewaltige Potential von solar gestützten Heizungssystemen und fördern wir eine durchgreifende Energiepreisbremse in allen Bestandswohnungen.

Die Zeit der klassischen Heizungen, welche auf fossilen Brennstoffen oder einer unverantwortlichen Elektroheizung beruhen, geht genauso zu Ende, wie zentrale Stromversorgung durch Großkraftwerke oder fossile Verbrennungsmotoren in PKWs.

Wir haben nicht mehr die Zeit, weiterhin extrem schlechte Schadstoffeinsparungen im gesamten Gebäudebestand zu tolerieren.

Schweden und Dänemark haben fossile Heizungen verboten. Schließen wir uns dem Trend an, nutzen die kostenlose Sonnenenergie und verlassen den ökologischen Kollisionskurs Richtung Sonne.

 


08.10.2015 10:29
Jürgen Eiselt

Jürgen Eiselt

Marbachweg 70

60435 Frankfurt

energiewendeeiselt.de