Lebendige, grüne Schallschutzwände

Das Lärmschutzsystem 'Helix Compacta': Vegetationsmatten mit Klettergewächsen Foto: HALM/Grömminger

Eine Alternative zu herkömmlichen Schallschutzwänden ist das Lärmschutzsystem 'Helix Compacta' des schwäbischen Unternehmens Helix Pflanzensysteme. Es bietet eine bessere Schalldämmung als viele herkömmliche Systeme und ist als „hoch absorbierend“ eingestuft. Zudem ist es platzsparend, flexibel einsetzbar und durch die integrierte Bepflanzung von Anfang an beidseitig begrünt.

Autoabgase und die dadurch entstehenden Luftverunreinigungen sind schlecht für unsere Gesundheit, das ist hinlänglich bekannt. Verkehrslärm hingegen wird von vielen Menschen als nicht so gefährlich eingeschätzt. Dabei kann er unserer Gesundheit ebenfalls massiv schaden: Wer ständig einer Geräuschkulisse ausgesetzt ist, hat ein erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Ein Lösungsansatz für das Problem: Lärmschutzwände. Sie verhindern, dass sich der Schall von Autostraßen und Bahntrassen ungehindert in die Wohngebiete ausbreiten kann. Allerdings sind diese Wände zumeist nicht das, was man sich aus ästhetischen Gesichtspunkten bei der Stadtplanung und Landschaftsgestaltung wünscht.

 

Eine Alternative zu den herkömmlichen Wänden ist das Lärmschutzsystem 'Helix Compacta' des schwäbischen Unternehmens Helix Pflanzensysteme. Es bietet eine bessere Schalldämmung als viele herkömmliche Systeme und ist als „hoch absorbierend“ eingestuft. Zudem ist es platzsparend, flexibel einsetzbar und durch die integrierte Bepflanzung von Anfang an beidseitig begrünt. So fügt es sich harmonisch in die Umgebung ein und sorgt ganz nebenbei für eine Klimaverbesserung im direkten Umfeld. Bei einem relativ kleinen Grundflächenverbrauch entsteht durch die Bepflanzung eine vergleichsweise große Vegetationsfläche, die Staub- und Schadstoffe aus der Luft bindet, Sauerstoff produziert und durch Verdunstung Feuchtigkeit abgibt, was im Sommer für Abkühlung im urbanen Raum sorgt.

 

Bei einer Wandbreite von nur 45 cm lassen sich mit 'Helix Compacta' Bauhöhen von 2 bis 4 m realisieren. Die Tragkonstruktion der Lärmschutzwand besteht aus verzinkten Doppelpfosten, die im Abstand von 2,5 m in Betonfundamente eingelassen werden. Nach Aushärten des Betons werden an die Pfosten vorn und hinten Stahlgitter – die bereits mit vorkultivierten Pflanzmatten bestückt sind – eingehängt und verschraubt. Der Raum zwischen den Gittern wird dann mit speziellem Vegetationssubstrat gefüllt, in das die Pflanzen einwurzeln.

 

Für das Lärmschutzsystem haben sich verschiedene Pflanzenarten bewährt. Angeboten werden heute Vegetationsmatten – die aus Kokosfasern bestehen – mit Klettergewächsen wie beispielsweise Efeu oder Wildem Wein sowie mit blühenden Stauden wie Geranium oder Bergenia. Je nach Vorliebe kann man sich für eine immergrüne Sorte oder eine bunte Mischung entscheiden. Dank der vorkultivierten Matten entfällt die lange Anwachszeit, was auch die Pflegekosten zu Beginn erheblich reduziert. Bereits zum Montagezeitpunkt sind die Wände etwa zur Hälfte mit Vegetation bedeckt. In der Wachstumsperiode sind sie dann innerhalb weniger Wochen komplett begrünt. Damit der Pflegeaufwand auch zukünftig möglichst gering bleibt, sorgt eine integrierte Tröpfchen-Bewässerung bei 'Helix Compacta' immer für die ausreichende Versorgung mit Feuchtigkeit und Dünger. Im Idealfall wird das Regenwasser von den Dächern der umliegenden Häuser in einer Zisterne gesammelt und für die Bewässerung genutzt.

 


20.10.2015 13:49
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