München - Deutschlands teuerste Stadt
Mit großem Abstand führt die Millionenstadt die Rangliste an. Rund um den Englischen Garten, den Marienplatz mit dem städtischen Rathaus und die Allianz-Arena, lebt es sich am Ufer der Isar am teuersten. Im Durchschnitt zahlen die Bewohner 17,80 Euro pro Quadratmeter. Mit diesem Preis lassen die Münchener den Ranglisten-Zweiten, Frankfurt am Main, schon weit hinter sich. Dort kostet der Quadratmeter 14,54 Euro.
Die restliche Top 10 im Schnellüberblick
Auf Frankfurt am Main folgt Stuttgart, die größte Stadt in Baden-Württemberg. Dort kostet ein Quadratmeter durchschnittlich 14,02 Euro. Auf dem vierten Platz rangiert Freiburg im Breisgau, wo ein Mieter 12,28 Euro pro Quadratmeter zahlt. Dicht dahinter steht Hamburg. In der norddeutschen Millionenstadt liegt der Mietspiegel bei 12,17 Euro pro Quadratmeter. Macht man hier einen Einschnitt, bleibt festzustellen, dass die Top 5 von süddeutschen Städten dominiert wird. Den sechsten Platz belegt die nordrhein-westfälische Metropole Köln mit 12,02 Euro pro Quadratmeter, siebter ist das oberbayrische Germering mit 11,53 Euro je angemietetem Quadratmeter. Auf dem achten Rang steht Dachau mit 11,18 Euro, gefolgt von Ulm mit 11,05 Euro pro Quadratmeter. Abgerundet wird die Liste vom zehntplatzierten Wiesbaden. Ein Quadratmeter kostet in der hessischen Landeshauptstadt 10,90 Euro.
Gesamtdeutsche Übersicht
Der Durchschnittspreis für einen Quadratmeter liegt in Gesamt-Deutschland bei 6,89. Im Süden des Landes sind die Mieten am höchsten und obwohl mit München eine bayrische Stadt die Rangliste mit Abstand anführt, dominieren im Gesamtüberblick die Städte aus Baden-Württemberg. Vergleichsweise günstig kann man in den alten Bundesländern in einigen Städten des Ruhrgebiets wohnen. Die neuen Bundesländer sind vom Mietspiegel her günstig, vor allem Dresden schneidet im nationalen Ranking mit vergleichsweise geringen Mietkosten ab.
robert.podolski@gmx.de