Die Atmosphäre enthält rund 13.000 km³ ungenütztes Süßwasser. Diese Tatsache machte sich der österreichische Industrie-Design-Student Kristof Retezár zunutze und suchte nach einer praktikablen Lösung.
“Ich habe verschiedene Experimente durchgeführt um die idealen Bedingungen, Materialien und Kühlungssysteme zu identifizieren. Ich habe in mein Badezimmer unterschiedliche Klimabedingungen simuliert indem ich die Temperatur und Luftfeuchtigkeit verändert habe. Nach mehr als 30 Experimenten habe ich letztendlich einen Tropfen-fluss von einem Tropfen Kondenswasser in der Minute erreicht.“
Laut UN Berichten leiden heute mehr als 2 Milliarden Menschen auf der Welt unter Wasserknappheit. Daher ist für das Produkt neben Fahrradzubehör, noch ein zweiter Anwendungsbereiche denkbar. An zahlreichen Orten der Welt haben Menschen keinen oder sehr eingeschränkten Zugang zu Trinkwasser. Hier könnte Fontus als mobile Wasserquelle genutzt werde, getreu seinem Namen Fontus – der Römische Gott der Wasserquellen. Die Erfindung ist übrigens für den diesjährigen Dyson-Award nominiert.
hjo
Weitere Infos auf der Projektseite des Dyson-Award