Langeweile kommt dabei keine auf, denn in den Workshops geht es hinaus auf die Straße. Mit einem Messgerät vergleichen die Siebtklässler den Autolärm an verschiedenen Orten, spüren beim Auspuff-Auswischen dem Feinstaub nach und sammeln Ideen, wie aus grauen Verkehrsflächen grüne Orte für Menschen werden könnten.
So entwickeln sie ein Gespür dafür, wie die Umgebung aussehen könnte, in der sie leben wollen und welche Auswirkung ihr eigenes Mobilitätsverhalten auf die Umwelt hat. Kreativ werden sie anschließend beim Filmdreh zum Thema nachhaltige Mobilität, bei dem sie selbst die Inhalte schreiben, aufnehmen, schneiden und vertonen – und dabei das Gelernte umsetzen. Unterstützung erhalten Green City e.V. und die Jugendlichen dabei von professionellen Filmtechnikern. Soziale Fähigkeiten bleiben bei „Rückenwind“ nicht auf der Strecke: Denn wer mit beiden Beinen fest vor der Kamera steht und sich gekonnt artikuliert, steht beispielsweise auch im Bewerbungsgespräch besser da. Den fertigen Film präsentieren die Jugendlichen schließlich der gesamten Schule.