Nachhaltigkeit der Zukunft: Erneuerbare Energien

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Anders als fossile Energieträger wie Strom, Gas und Öl beruhen erneuerbare Energien auf nahezu unerschöpflichen Quellen. Zu den erneuerbaren Energien zählen verschiedene Energiegewinnungsmethoden: Solarenergie, Windenergie, Wasserkraft, Bioenergie und Geothermie. Die unterschiedlichsten Eigenschaften der zuvor genannten Energieträger ergänzen sich nahezu perfekt. Dadurch lassen sie sich in der Zukunft durch eine Kombination der nachhaltigen Energien für eine sichere Energieversorgung nutzen.

Anteil der regenerativen Energien auf dem Stromsektor wächst rasant

Nachhaltige Energien können perfekt zur Strom-, Kraftstoff- und Wärmeproduktion eingesetzt werden. Je nach Wetterlage sorgen Sonne und Wind für eine Versorgung mit Strom. Wasserkraft, Bioenergie und Geothermie sind hingegen nahezu ständig verfügbar. Sie lassen sich speichern und regeln, wie beispielsweise in Form von Pumpspeichern oder Biogas. Mit einem Mix aus allen fünf nachhaltigen Energien kann somit in der Zukunft eine verlässliche und dauerhafte Versorgung mit Energie gewährleistet werden.

 

Besonders auf dem Stromsektor wuchs der Anteil der erneuerbaren Energien in den vergangenen Jahren enorm: Sie erreichten 2011 einen Anteil am Stromverbrauch in Höhe von 20,1 Prozent. Davon lieferte die Windenergie den größten Anteil. Gefolgt an zweiter Stelle von der Bioenergie. Diese kommt vor allem als feste Biomasse und in Form von Biogas zum Einsatz. Etwa ein Sechstel des nachhaltig erzeugten Stroms stammt aus Wasserkraft. Das größte Wachstum weist Photovoltaik von allen regenerativen Energien auf: Ihr Anteil ist inzwischen fast so groß wie der Anteil der Wasserkraft. Nur die Geothermie steht in Deutschland auf dem Stromsektor noch in den Startlöchern. Bis Ende 2011 waren erst 18 Geothermie-Anlagen in Betrieb – von vier dieser Kraftwerke wird auch Strom erzeugt.

 

Marktstudie zum Thema Erneuerbare Energien

Das Unternehmen RESEARCH-FELLOWS erstellt individuelle Marktanalysen, Potenziale und Trends im europäischen Markt für Windkraftanlagen sowie Marktstudien und Marktrecherchen im Bereich der konventionellen Energie als auch in der Branche der erneuerbaren Energien. Diese Analysen liefern die Grundlage für Expansionsprojekte, Produktneueinführungen, strategische Neuausrichtungen sowie Unternehmenskäufe.

 

In den nächsten fünf bis zehn Jahren wird der Markt für erneuerbare Energien weiterhin wachsen. Eine Studie des Analysten Bloomberg ergab, dass bis zum Jahre 2020 mit einer Verdopplung der regenerativen Anlagen zu rechnen ist. Bereits jetzt werden rund zehn Prozent des deutschen Wärmeverbrauchs aus nachhaltigen Quellen gedeckt. Hier ist die Bioenergie die wichtigste Quelle im Wärmesektor. Gut 90 Prozent der Wärmegewinnung wird mit Holzpellets, Biogas und Pflanzenölen gedeckt.

 

Die Solarthermie steht als eine weitere Technik zur Verfügung, um die Sonnenstrahlen zu nutzen. Mit rund vier Prozent trug sie 2011 ebenfalls zur nachhaltigen Wärmeerzeugung bei. Und auch die Nutzung von Erdwärme mithilfe von modernen Wärmepumpen ist erfolgsversprechend. Auch sie verzeichnet zurzeit ein starkes Wachstum – rund 5,5 Prozent der regenerativen Wärme wird von ihr erzeugt.

 

Im Kraftstoffbereich erzielten Biokraftstoffe im Jahr 2011 am Kraftstoffverbrauch einen Anteil von 5,5 Prozent. Damit sank ihr Anteil im Vergleich zu den Vorjahren. Biodiesel stellt hier den größten Marktanteil. Bioethanol und Pflanzenöle wurden zu 28 Prozent für eine regenerative Mobilität eingesetzt. Die Technik der Zukunft wird mittel- bis langfristig in puncto Mobilität auf Elektromobile beruhen. Bereits jetzt sind Fahrzeuge auf dem Markt, die mit Strom aus nachhaltigen Quellen gespeist zukünftig einen großen Beitrag zur Klimaschutzwirkung beitragen können.


25.07.2014 07:58
Maryluz S.

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