Jede Möglichkeit zur Bewegung nutzen
Wer im Büro arbeitet, ist nicht zum stundenlangen Stillsitzen verdammt. Es gibt viele Gelegenheiten, sich zu bewegen. Sei es beim Telefonieren, das auch im Gehen erledigt werden kann oder beim Transportieren der Akten. Wer anstelle großer Aktenstapel nur wenige Akten trägt, muss sich mehrfach bewegen und vermeidet das schwere Heben.
Günstig ist es außerdem, das Büro so einzurichten, dass längere Wege unumgänglich sind. Steht der Drucker nicht auf dem Schreibtisch, muss man vom Stuhl aufstehen, um an das Schriftstück zu gelangen. Nutzt man anstelle des Fahrstuhls die Treppe, steigert man die Fitness. Außerdem kann es sich lohnen, verschiedene Sitzmöbel wie den Bürostuhl, den Sitzball oder den Kniestuhl anzuschaffen, damit die Sitzposition beliebig variiert werden kann.
Gymnastische Übungen verhelfen zu mehr Beweglichkeit
In den Büroalltag lassen sich außerdem gymnastische Übungen integrieren. Spätestens nach einer Viertelstunde sollte man kurzfristig vom Stuhl aufstehen. Auch das zwischenzeitliche Recken löst Verspannungen auf.
Dehnübungen lockern die Muskulatur. Beispielsweise lässt sich die Nackenmuskulatur entkrampfen, indem der Kopf seitlich in die Richtung der Schulter gebeugt wird. Der gleichseitige Arm wird so weit über den Kopf geführt, bis die Handfläche auf das Ohr gelegt werden kann. Diese Position hält man eine Weile, dann wechselt man die Seiten.
Um den oberen Rücken zu aktivieren, stellt man sich aufrecht mit gegrätschten Beinen auf den Boden und streckt beide Arme nach vorn. Die Handflächen werden übereinander gelegt und zeigen vom Körper weg. Anschließend zieht man die Schulterblätter auseinander und drückt die Hände vom Körper weg. Die Schulterblätter müssen dabei zur Wirbelsäule gezogen werden.
Den unteren Rücken und die Oberschenkelmuskulatur trainiert man, indem man sich mit gegrätschten Beinen vor den Bürostuhl stellt. Die Fuße stehen parallel zueinander. Anschließend wird das Gesäß leicht abgesenkt, als würde man sich auf den Stuhl setzen wollen. Gleichzeitig wird die Bauchmuskulatur angespannt. Der Rücken bleibt gerade. Das Körpergewicht lastet auf den Fersen, so dass sich die Zehen vom Boden heben lassen. Die Position wird eine Weile gehalten, bevor man sich tatsächlich auf den Stuhl setzt.
Im Stehen lässt sich die seitliche Rumpfmuskulatur dehnen. Dazu wird das linke Bein vor dem rechten Bein gekreuzt. Den linken Arm führt man über den Kopf und streckt ihn so weit wie möglich nach rechts aus. Der rechte Arm wird gerade vor dem Körper gehalten. Die Position wird eine Weile gehalten, bevor man die Seiten wechselt.
Matthias Dittrich
Diplom-Betriebswirt (BA)
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