Noch mehr CO2 in der Atmosphäre: Nach aktuellen Berechnungen des Global Carbon Project (GCP) steigt der Ausstoß 2013 um weitere 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf jetzt 36 Milliarden Tonnen – neuer Negativrekord.
GCP-Mitglied Pierre Friedlingstein sagte der Agentur Environmental News Network (ENN): „Damit hat die Menschheit bereits 70 Prozent aller Treibhausgase in die Atmosphäre geblasen, mit denen wir die Luft verpesten dürfen, wenn wir das Zwei-Grad-Ziel noch einhalten wollen.“ Der Wissenschaftler von der University of Exeter. weiter: „Jetzt bewegen wir uns im Rahmen des schlimmsten Szenarios, das der Weltklimarat IPCC im September prognostizierte.“
Spätestens 2015 müssen die CO2-Emissionen rückläufig sein
Weltweit haben Regierungen dieses Ziel verbindlich einzuhalten versprochen. Die Erde darf sich nicht mehr als um zwei Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter erwärmen. Dies gilt als Limit, sonst erwarten uns katastrophale Veränderungen im Klimasystem des Globus.
Einziger Lichtblick bietet den Wissenschaftlern, dass sich die Zuwachsrate der Emissionen ein wenig verlangsamt habe. 2011 lag der CO2-Anstieg in der Atmosphäre noch bei 2,7 Prozent. Die Wissenschaftler stimmen darin überein, dass die Spitze der Emissionen spätestens 2015 erreicht sein müsse. Von da an müssen sie fallen.
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