Da waren es nur noch acht: 10.000 Menschen feierten das Abschalten des ältesten noch laufenden AKW in Deutschland. Der Meiler in Grafenrheinfeld ging vom Netz - „Monate vor dem im Atomgesetz festgelegten Termin“, freuen sich die Antiatom-aktivisten von .ausgestahlt.
Auf der Bühne unterhielten unter anderem die „Wolke“-Autorin
Gudrun Pausewang die Atomkraftgegner. Dort sang, neben vielen anderen, auch Andreas Kümmert.
Druck wirkt: AKW frühzeitig abgeschaltet
Viele besorgte AnwohnerInnen unterschrieben am .ausgestrahlt-Stand gegen die „Bad Bank“-Pläne der Atomwirtschaft, weil sie befürchten, „dass am Ende
nicht Eon den Abriss des AKW bezahlt, sondern die Allgemeinheit“. Das nun doch frühzeitigere abschalten des AKW liege, so vermutet .ausgestahlt, „einerseits an der Steuer für neue Brennelemente, die einen Austausch für nur wenige Restmonate Laufzeit unrentabel machen.
Andererseits vermuten die Anti-AKW-Aktivisten, läge es am Druck, den sie gegenüber dem Betreiber aufgebaut hätten, als Eon sich im zurückliegenden Jahr bei der Bundesregierung dafür einsetzte, die Brennelementesteuer für die letzten sieben Monate Laufzeit (bis Ende 2015) erlassen zu bekommen: „Dieser Plan konnte so vereitelt werden.“
red
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