
Gefahr durch AKW im ukrainischen Kriegsgebiet: Greenpeace-Atomexperte Tobias Münchmeyer warnte in einem Gespräch mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ): „Die Betonhülle der Rektoren halten einem Beschuss panzerbrechender Waffen nicht stand.“ Schon ein Stromausfall im Kampfgebiet der Ostukraine könne die Reaktoren zerstören.
Erinnerungen an die Katastrophe im ukrainischen Tschernobyl (1986) werden wach. Die WAZ zitiert aus ihrem Gespräch mit Münchmeyer: „Die größte Atomanlage Europas“ stehe im ukrainischen Saporischschja. Das liegt nur 200 Kilometer von der Kampfzone entfernt.
15 AKW in der Ukraine: veraltet, schlecht geschützt und gefährdet
Seit April helfen laut der Zeitung Experten der NATO auf Anfrage der Kiewer Regierung bei der Sicherung der 15 ukrainischen Atommeiler. Sie stehen an vier verschiedenen Orten des Landes. Sie sind sich: „Gegen einen direkten Beschuss sind die Reaktoren kaum geschützt.“ Die Betonhülle ist nur 1,20 Meter dick und hält den panzerbrechenden Geschossen, die beide Konfliktpaerteien im Kriegsgebiet einsetzen keinesfalls Stand.
Den Atomspezialisten des Ökoinstituts, Michael Sailer, zitiert die WAZ, dass selbst ein Stromausfall in Reaktornähe fatale Folge hätte: „Dann haben wir eine Situation wie in Fukushima“, sagte er und forderte, die Reaktoren müssten „möglichst rasch heruntergefahren werden“.
pit
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