
Wetterbericht mit Humor - der US-amerikanische Wetterkanal CEO geht extremen Wetterphänomenen auf den Grund:
„Wir glauben an den Klimawandel- und an seine Konsequenzen.“ So könnte das Motto von CEO lauten. Denn gerade in den USA wimmelt es bekanntlich von Klimaskeptikern, die die hausgemachten Veränderungen unserer Umwelt einfach nicht wahrhaben wollen. Mit anderen Worten: die das Ganze lediglich als „fiktionale Krise“ ansehen, wie es einst ein TV-„storm tracker“ in San Diego formulierte. David Kenny von CEO widerspricht: „Wir sind wissenschaftliche Journalisten und bleiben der Wissenschaft treu. Klimawandel hat nichts mit politischen Ansichten zu tun.“
“Hacking the Planet“ mit Lachfaktor
Mit der neuen Wetterserie „Hacking the Planet“ geht CEO deshalb seit Ende Februar 2013 in die Offensive. Und erklärt die Entstehung - und mögliche Linderung - von Wetterphänomenen wie Erdbeben, Sandy & Co sowie extremen Blitzeinschlägen und Überflutungen. Das Besondere daran: Gastgeber John Rennie und seine Wissenschaftsblogger Cara Santa Maria und Wissenschaftskomiker Brian Malow sorgen dafür, dass der Humor nicht zu kurz kommt! Die Erklärungen basieren nicht etwa auf hochwissenschaftlichen Inhalten, sondern auf Comedy und witzigen Cartoons. Und: Der Klimawandel bleibt als mögliche Ursache für die Katastrophen immer präsent.

An Material wird es der neuen Wetterserie nach Ansicht von Wetterdirektor Louis Uccellini auch in Zukunft nicht mangeln: „Extreme Wetterereignisse sind heute nicht mehr extrem, sondern Normalität. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Klimawandel damit etwas zu tun hat, auch wenn es bislang noch nicht bewiesen werden kann.“
Mutter Natur ins Handwerk pfuschen?
Auf Facebook hat „Hacking the Planet” mit mehr als 1200 „Gefällt-mir!“-Angaben schon eine beachtliche Fangemeinde angesammelt. Lauter Menschen, die wissen wollen, wie sich Erdbeben möglichst vermeiden oder zumindest früh genug ankündigen lassen. Wie sich Blitzstrahlen mittels Laser „ableiten“ lassen. Wie sich die Wirkung von Hurrikans „abkühlen“ lässt, bevor sie unsere Küsten erreicht. Aber auch, ob es überhaupt eine gute Idee ist, Mutter Natur ins Handwerk zu pfuschen.
Denn es stellt sich die Frage, ob Folgenbekämpfung die Lösung sein kann - das eigentliche Problem ist schließlich die Ursache allen Übels. Eins ist jedenfalls sicher: So wie Rennie & Co die Klimaproblematik präsentieren, bleibt sie mit Sicherheit noch lange im Gedächtnis der Fernsehzuschauer! NISO
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