Ausstieg aus der Atomenergie, Ausbau erneuerbarer Energien und Energieeffizienz: Die deutsche Politik setzt gerade auf eine energetische Wende. Ziel ist dabei die Reduzierung des Ausstoßes schädlicher Stoffe, um die Umwelt zu schonen. Ein Weg um das Bestreben des Klimaschutzes in die Tat umzusetzen, ist die Einsparung von Energieressourcen, sowohl in privaten Haushalten als auch in der Industrie.
Dabei spielt auch die Energieeffizienz aktuell eine große Rolle, bei der es sich um eine möglichst effiziente Ausschöpfung eines Energieträgers handelt. Dementsprechend sollen möglichst wenige Energieträger zu dem möglichst hohen Ertrag führen. Durch viele Förderungen ist die Gebäudeenergietechnik inzwischen weit fortgeschritten, sodass verschiedene Möglichkeiten bestehen den Heizungs-, Kälte-, Strom- und Lüftungsbedarf energieeffizient zu decken.
Energie sparen im Haushalt
Besonders im Haushalt können wir bei einer Vielzahl alltäglicher Situationen Energie sparen und so selbst aktiv werden. So kann man etwas bewirken und am Schutz unserer Umwelt beteiligt sein. Im Haushalt geht das ganz einfach: Viele Geräte, die wir tagtäglich nutzen, aber auch solche, die nur hin und wieder zum Einsatz kommen, fressen mehr Strom, als vielen bewusst ist. Um von Vornherein umweltfreundlich vorzugehen, kann man schon beim Kauf verschiedener Geräte wie Kühlschränken oder Waschmaschinen darauf achten, dass diese die Energieeffizienzklasse A++ oder gar A+++ aufweisen.
Außerdem kann viel Energie eingespart werden, indem man die Geräte ausschaltet, wenn man sie gerade sowieso nicht benutzt. Sind sie auf Standby geschaltet, erwecken Geräte zwar den Anschein, als seien sie nicht aktiv, doch sie verbrauchen auch in diesem Modus - völlig überflüssig - Energie. Wer seine bisherigen Glühbirnen durch LED- oder Halogenlampen austauscht, trägt auch auf diese Weise etwas zum Umweltschutz bei und spart Energie.
Bauen und Sanieren – auch das geht energieeffizient!
Die Voraussetzungen für einen umweltfreundlichen Energieverbrauch sind vor allem in älteren Gebäuden häufig nicht gegeben. Hier mangelt es an einer angemessenen Wärmedämmung und auch die Fenster und Türen alter Bauten sind oft kältedurchlässig. Wer ein Gebäude entsprechend umweltschonender Maßnahmen aufrüsten möchte, kann für eine solche energieeffiziente Sanierung sogar staatliche oder kommunale Unterstützung erhalten. Wenn man hingegen ein neues Haus bauen möchte, kann schon bei der Planung auf Energieeffizienz geachtet werden. Jedoch sind Energiesparhäuser oft sehr preisintensiv, weshalb man sich umfassend informieren sollte, ob und ab wann sie die Investition aus finanzieller Sicht lohnt.
Weitere Hinweise zu energieeffizientem Bauen und Sanieren können Sie im kostenlosen Ratgeber Energieeffizientes Bauen und Sanieren nachlesen.
Marie Bachmayr

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