
Die Stromversorgung der Zukunft soll nicht nur günstig und grün, sondern auch möglichst zuverlässig sein. Glücklicherweise sind Solar- und Windtechnik dafür wie prädestiniert. Ihre Qualifikation als Notstromversorgung liegt damit auf der Hand.
Gute Nachrichten gab es zuletzt aus der Energiebranche: Die Investitionen in erneuerbare Energien steigen weiter, ein grüner Strommarkt ist auf dem Weg und stellt die Weichen für eine nachhaltige Stromversorgung. Der Megatrend namens Neo-Ökologie wird damit einmal mehr bestätigt und nimmt konkrete Formen an, denn langfristig geht es nicht nur darum, die Bevölkerung mit sauberer Energie zu versorgen, sondern auch um den Traum von der Selbstversorgung.
Notstrom in der Hinterhand - regelmäßige Wartung vorausgesetzt
Sollte es eines Tages dazu kommen, bedeutet das auf der anderen Seite gleichzeitig mehr Verantwortung für den Einzelnen. Denn mit der Unabhängigkeit vom Stromnetz gehen neue Verpflichtungen gegenüber dem eigenen Haushalt einher; der Mensch möchte schließlich auch in Zukunft nicht auf seine Haushaltselektronik verzichten. Es gilt also, sich mit dem Thema Stromversorgung ganzheitlich zu befassen, und dazu gehören auch Notfalloptionen wie die Notstromversorgung. Diese ist längst in etlichen öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Rechenzentren oder Event-Locations vertreten, doch auch private Hausbesitzer haben den Nutzen der Notstromtechnik begriffen.

Dabei ist stets klar, dass jedes Notstromsystem nur so gut ist wie der Zustand seiner Komponenten. Der Wartung kommt also eine zentrale Bedeutung zu: Im besten Fall wird die Instandhaltung von professioneller Hand durchgeführt (siehe http://www.ntc-gmbh.com/dienstleistungen/wartungen.html), sodass Störungen effektiv vorgebeugt wird und im Fall der Fälle rund um die Uhr ein Express-Service zur Verfügung steht. Übermäßige Sparfreude ist dabei ein schlechter Ratgeber, denn die Wartung ist verglichen mit den Anschaffungskosten schon fast zu vernachlässigen. Dazu kommt, dass der Strom seit letztem Jahr billiger geworden ist - das gesparte Geld kann also sinnvoll an anderer Stelle investiert werden.
Grüner Notstrom beweist seine Fähigkeiten
Darüber hinaus steht Notstrom ebenfalls ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Passend dazu wird Notstrom mittlerweile aus erneuerbaren Energien gewonnen, und das ist nicht nur aus idealistischer Sicht wertvoll, sondern auch in der Praxis. Ein Beispiel dafür lieferte 2012 die Ostküste der USA, als Hurrikan Sandy die handelsüblichen Strommasten ihrer Einsatzfähigkeit beraubte - die Solarkollektoren und Windparks der Region blieben von dem Sturm allerdings unbeeindruckt. Welche schwerwiegenden Folgen Naturkatastrophen auf Atomkraftwerke haben können, ist spätestens seit Fukushima ohnehin bekannt.
Durch ihre geringe Störanfälligkeit bekommen die erneuerbaren Energien folglich eine weitere positive Facette hinzu. Sie eignen sich ideal als Notstromsysteme, da sie keinerlei besondere Vorsorge benötigen und damit von Natur aus für den Notfall gerüstet sind; einen Mehraufwand gibt es also nicht, was die Rentabilität von Windparks weiter erhöht. Dasselbe gilt für Solarkollektoren: Starke Windböen können den Paneelen nichts anhaben, einzig umherfliegende Teile könnten die Oberfläche beschädigen, doch selbst das führt nicht zu einem kompletten Stopp des Stromflusses.
Naturereignis als richtungsweisendes Ereignis?
Genau das durften die Bewohner von Long Island beobachten, während Sandy wütete: Über eine Million Menschen mussten ohne Strom auskommen, einzig die Long Island Solar Farm konnte den Betrieb problemlos aufrechterhalten. Eine Äußerst anschauliche Werbung für Solarstrom als Notfallsystem also, und dass die Natur höchstpersönlich als Initiator in Erscheinung trat, passt perfekt ins Gesamtbild und wird von vielen Anhängern der neuen Technologien sogar als Zeichen von oben gesehen.
Maike Blume

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