
Mobilität völlig neu denken: 22 Studenten der Technischen Universität Eindhoven stellen alle bisherige Theorie über Elektroautos auf den Kopf und konstruieren ein - wie sie denken – massentaugliches Auto: mit bis zu 1.000 (!) Kilometer Reichweite, Platz für vier Personen plus Gepäck. Und wenn es mehr Solarstrom erzeugt wie verbraucht, können sie den zuhause nutzen.
Klingt fast zu schön um wahr zu sein: „Eine Welt, in der alle Autos intelligente Stromerzeuger sind.“ So beschreibt das Magazin Wirtschaftswoche die Vision der Studierenden aus den Niederlanden. Ihr Wagen ist daher nicht möglichst klein ( damit er Gewicht spart), sondern groß, damit auf ihm viele Sonnenmodule Platz finden. Damit wollen sie Fahren „auf einmal umweltfreundlich statt umweltschädlich“ machen.
Breites Dach und Windtunnel: E-Car schafft damit 1.000 Kilometer
Da<s neue E-Mobil hat die Straßenzulassung. Der Viersitzer ist viereinhalb Meter lange und 375 Kilogramm schwer. Der „Stella Lux“ besteht aus Karbon und Aluminium und hat ein verbreitertes Dach. Auf dessen Gesamtfläche von 5,8 Quadratmetern finden 380 Solarzellen Platz. Die speisen die 15-Kilowatt-Akkus in unter der Mittelkonsole mit Solarstrom. Das <link http://globalmagazin.com/themen/wirtschaft/fahren-elektroautos-bald-doppelt-so-weit/> reicht für bis zu 1.000 Norm-Kilometer. Bei voller Geschwindigkeit – immerhin 125 Stundenkilometer – schafft der „Stella Lux“ mit 500 Kilometer Reichweite noch immer weit mehr als die heute am Markt konkurrierenden E-Mobile.
Das garantiert unter anderem ein Windtunnel unter dem Fahrzeugboden. Er verringert den Widerstand des Fahrzeugs. Auch die Räder sind eher schmal denn breit, weil auch das die Reibung auf der Fahrbahn verkleinert und so das Auto besser rollen lässt.
Das studentische Entwicklungs-Projekt ist keineswegs eine billige Sardinen-Büchse. „Das Entwicklerteam hat großen Wert auf das Innendesign gelegt“, beschriebt die WiWo den Wagen: Der loungeartige Innenraum sehe hochwertig aus. „Für den Innenraum wurden helle Farben gewählt, Ambiente-Lichter sollen die Atmosphäre noch angenehmer gestalten“ schwärmt das Magazin. Die Entwickler garantierten genügend Beinfreiheit mit angenehmem Sitzgefühl. „Den Windtunnel haben die Studenten im Innenraum genutzt, um Abstellflächen zu schaffen. So findet auch der Kaffeebecher seinen Platz.“
Stella Lux verbindet Ökovorteile mit moderner Lebensart
„Stella Lux“ ist alles andere als ein klischeehaftes „Ökoauto“. „Das Auto besitzt ein intelligentes Navigationssystem, das auf Basis der aktuellen Wetterdaten die optimale Route vorschlägt. Außerdem verbindet sich das Fahrzeug automatisch mit dem Smartphone. Damit öffnet es zum Beispiel die Türen, liefert aktuelle Daten zum Energiestand, stimmt die Entfernungen zu den eigenen Terminen im Kalender mit dem Energiebedarf für die Fahrt dorthin ab und dreht etwa automatisch die Musik leiser, wenn sich ein Krankenwagen nähert“, zählt die WiWo die Vorteile auf.
„Mit Stella Lux wollen wir den Verbrauchern die Idee von Solarautos näher bringen. Daher wollen wir Lux so vielen Menschen wie möglich zeigen und hoffen, sie so zu inspirieren" zitiert das Magazin den Teamleiter Tom Selten.
pit
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