
Es ist geschehen: Riesiger Eisberg driftet vom Südpol gen Norden. Am Larsen C Schelfeis vor der Küste der Antarktis brach ein fast 6.000 Quadratkilometer großer Eisberg ab - laut Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven (AWI) zählt der Eis-Brocken, der doppelt so groß ist wie das Saarland, zu den größen Eisbergen der vergangenen Jahrzehnte.
Für die einen ein klares Zeichen für den fortschreitenden Klimawandel. Für andere bloß eine Naturerscheinung - deren Faszinosum allerdings darin besteht, dass sie nun live miterleben können, wie er sntsteht und in en kommenden Jahren allmählich im wärmeren Wasser abschmilzt.
Meeresspiegel steigt dadurch nicht
Eisberge sind grandiose Phänomene. global° veröffentlichte dazu vor einigen Wochen bereits eine Bildgalerie.
Der jetzt entstandene Eisberg hat enorme Maße: 175 Kilometer lang, bis zu 50 Kilometer breit und nach Schätzungen von Wissenschaftlern etwa der US-RAumfahrtbehörde Nasa etwa eine Billion Tonnen schwer.
"Den Riss im Eis beobachteten Wissenschaftler seit 2011", beschreibt die Zeit seine allmähliche Abnabelung vom Festlandseis im Nordwesten des Südpols. Die Zeitung beruhigt: Auf den Meerwasserspiegel werd sich der neue Eisberg nicht unmittelbar auswirken, zitiert sie den britischen Glaziologen Martin O'Leary. Es lag ja bereits vorher auf dem Meer und verdrängte damit Wasser. "Anders wäre es, wenn Gletschereis von Landmassen geschmolzen und ins Meer geflossen wäre", schreibt das Blatt.
pit
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