Erneuerbare helfen Afrika viel Geld zu sparen

Foto: Pixabay CC/PublicDomain/Roberto Vi

Afrika sollte auf Wind- und sonnen-Energie setzen: Eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern des Lawrence Berkeley National Laboratory (Berkeley Lab) sowie der University of California, Berkeley zeigt, dass die Länder des schwarzen Kontinents damit nicht nur ihre Enegieversorgung sichern, sondern viel Geld einsparen können.

Wie die Agentur Pressetext über die Studie berichtet, soll sich die Stromproduktion Afrikas bis 2030 zu verdreifachen. Die meisten Länder setzen dabei noch immer auf den Ausbau der Kohle und Wasserkraftwerke.

Genau dies sollten sie ändern.

 

Infrastrukturaufbau für fossile Energie zu teuer für Afrika

 

„Wind und Solar wurden historisch als zu teuer und zeitlich variabel abgetan“, zitiert die Agentur Ranjit Deshmukh. Er ist einer der Wissenschaftler, die an der Studie mitarbeiteten. Die Studie zeige nämlich, „dass eben das für Afrika nicht zutrifft“, zitiert Pressetext: Denn einerseits biete der Kontinent gewaltige nutzbare Wind- und Solarressourcen. Mit der richtigen Strategie könnten die 21 untersuchten Ländern massiv Geld sparen, indem sie auf die Erneuerbaren setzen. Denn der Aufbau größerer Versorgungsnetze, die primär auf Kohle- und Wasserkraftwerke ausgelegt sind, koste nicht wenig Finanzmittel.

Speziell die Windkraft biete dagegen ein großes Potenzial. Anlagen sollten dabei, so die Wissenschaftler aus den USA, nicht einfach dort gebaut werden, wo sie die insgesamt höchste Ausbeute erzielen. „Wenn man die Strategie nutzt, die Standortwahl dieser Systeme so zu gestalten, dass die Produktion gut mit dem Bedarf korreliert, kann man im Vergleich zu Elektrizitäts-Infrastruktur, die von Kohle und Wasser dominiert wird, jährlich hunderte Millionen bis Millarden Dollar einsparen“, zitiert die Agentur den Berkeley Lab-Professor Duncan Callaway.

Windkraftanlagen an Standorten zu bauen, wo die Produktion während der Bedarfsspitzen am höchsten ist, hätte nach Auffasssung der wissenschaftler auch eine bessere Verteilung der Anlagen über die in der Studie erfassten Länder zufolge. „Eben das könnte helfen, die Länder auch tatsächlich zur nötigen Kooperation mit grenzübergreifenden Überlandleitungen zu bewegen“, hoffen und vermuten die Wissenschaftler. Diese wäre nötig, damit möglichst genau jene Standorte erschlossen werden, die gut erreichbar und mit geringen Kosten verbunden sind.


red

 

 

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