
Gute Aussichten: Der aktuelle World Energy Outlook 2015 der Welt-Energieagentur (IEA) zeigt den überwältigenden Erfolg der weltweiten Energiewende – 2014 betrugen die Neuinvestitionen in erneuerbare Stromerzeugung erstmals knapp die Hälfte aller Neubauten in Energieanlagen. IEA-Chef Fatih Biro: „Die Erneuerbaren haben ihre Nische verlassen.“
Laut einem Bericht des britischen Guardian investierten Energieerzeuger 2014 gut 60 Prozent in erneuerbare Anlagen. Ab etwa 2030 werde die Produktion von Energie aus Sonne, Wind oder Biomasse die Kohle vollständig überflügeln.
Ölpreis verfällt weiter – auch Fracking derzeit nicht rentabel
Deutliches Zeichen für die Abkehr vom Öl sei, so zitiert die Zeitung den IEA-Report der weiter auf niederem Niveau stagnierende Preis für Rohöl. Er werde sich erst 2010 wieder – und dann auch nur auf etwa 80 Dollar pro Fass – erholen. Folge: 2015 fielen Investitionen in die Ausbeutung von Ölreserven um 20 Prozent. Auch die Ausbeutung von Schiefergas-Vorkommen durch Fracking, so der Bericht, lohne erst wieder ab einem Ölpreis von 60 bis 70 Dollar.
Der Kohleindustrie sagt die Energieagentur „turbulente“ Zeiten voraus. Der starke Anstieg der Kohle an der weltweiten Energieproduktion seit dem Jahr 2000 auf heute fast 30 Prozent werde zurückgehen. 2040 werde Kohle nur noch 15 Prozent der Energie liefern.
pit
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