
In der iranischen Nuklearanlage Fordow gab es mehreren Quellen zufolge eine Explosion. Die iranische Regierung nimmt keine konsequente Stellung zu den Berichten über die Explosion.
Mehrere Experten, sowie israelische und iranische Geheimdienstmitarbeitern bestätigen: Am Montag, dem 21. Januar 2013 gab es in der iranischen Atomanlage Fodrow eine Explosion. Einwohner der nahe gelegenen Stadt Isfahan spürten eine Erschütterung und riefen die Feuerwehr.
Zunächst dementierten die örtlichen Behörden die Detonation. Später sprach der Gouverneur von Isfahan von einem militärischen Unfall. Als westliche Medien über die Explosion berichteten, sprach die iranische Regierung von „Propaganda“. Dann behauptete Teheran, die Explosion sei eine Sabotage gewesen.
Die ersten Meldungen in israelischen und englischen Zeitungen beriefen sich auf den Iran-Experten Reza Khalili. Dieser wiederum hatte seine Informationen von dem ehemaligen Geheimdienstler Hamid Reza Zakeri. Es sollen bis zu 240 Menschen durch die Explosion in der unterirdischen Nuklearanlage eingesperrt gewesen sein.
Die Welt am Sonntag berichtete zugleich über eine eigene Quelle ebenfalls von der Explosion.
Was nun wirklich in Fodrow passierte, steht derzeit nicht zu 100 Prozent fest. Aber eins ist klar, die Spekulationen um das iranische Atomprogramm gehen weiter.
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