
Dauer-Brenner Fukushima: Im zerstörten AKW reißen die Probleme nicht ab. Auch knapp drei Jahre nach der Havarie im Kernkraftwerk kommen die Arbeiter beim Aufräumen des Atomschrotts nicht zur Ruhe. Jetzt melden japanische Medien wiederholt erhöhte Strahlung auf dem Gelände und Gefahr für die Beschäftigten.
Diesmal stoppte die staatliche Atomaufsichtsbehörde NRA die Aufräumarbeit im völlig demolierten Meiler. Bei einer Pressekonferenz „berichtete der Kraftwerksbetreiber Tepco über Probleme, die offenbar im Zusammenhang mit der Bergung von Brennelementen aus dem Abklingbecken in Reaktor 4 entstehen“, meldeten das Online-Portal Spreadnews.de und eine japanische Zeitung übereinstimmend.
Bergung der Brennstäbe in Fukushima schwieriger als gedacht
Seit November versucht der AKW-Betreiber im Kraftwerk, benutzte und zum Teil zerstörte Brennelemente aus den Abklingbecken im eingefallenen Reaktorgebäude zu bergen. Jetzt erklärte „die Atomaufsichtsbehörde NRA gegenüber Tepco, die Strahlung die während der Bergungsmaßnahmen in die Umgebung freigesetzt werde, sei zu hoch“. So zitiert sie das Portal Spreadnews.de.
Vor Wochen noch „hatte TEPCO versichert, das Wasser im Abklingbecken biete den Arbeitern vor Ort ausreichend Schutz“, schreibt Spreadnews.de.
Auf Anweisung der Atomaufsicht in Japan, habe Tepco nun den Bodenbereich des Krans, von dem aus die Messungen der Strahlungswerte im Wasser erfolgen, mit einer Bleiplatte abgedeckt. Schon seit Dezember wurde in Fukushima offenbar erhöhte Kobalt-60-Strahlung gemessen. „Das Cobalt befand sich offenbar im Abrieb, der bei den Arbeiten im Becken entstanden war“, schreibt dazu das Webportal.
pit
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