Kein Monitoring des Fukushima-Fallouts

Wissenschaftler besorgt über Fukushima-Fallout: An der University of Alaska in Fairbanks (US-Staat Alaska) schlägt der Forscher Douglas Dasher Alarm. Er schätzt, „die Werte können auf das Niveau des kalten Kriegs in den 1960er-Jahren klettern“. Das Problem: Niemand kenne bis heute aktuelle und verlässliche Zahlen über die im japanischen Havarie-AKW freigesetzte Radioaktivität.

Inzwischen ist klar: Die Strahlung des Reaktorunfalls vom März 2011 erreichte die US-Westküste. Auf CBC News erklären Dasher und der emeritierte US-Professor John Kelley aus Fairbanks „bis dato weder jemand aktuelle Messwerte sammelt noch anscheinend wissen will, wie viel Strahlung im japanischen Fukushima vor nun fast drei Jahren in die Umwelt gelangte und bis heute gelangt.

 

Strahlungs-Messung nur durch private Forschung

 

Der Sender zitiert John Kelley: „Unsere Hauptsorge gilt jetzt der Lebensmittelsicherheit.“ Seine Antwort auf die sich selbst gestellte Frage fällt mehr als ernüchternd aus: „Ich glaube darauf kann bis heute keiner eine verlässliche Antwort geben.

Nachdem auch kanadische Forscherkollegen erhöhte Strahlenwerte in Fisch aus dem Pazifik gemessen hatten, gehen auch Douglas Dasher und sein Kollege Kelley davon aus, dass die radioaktiven Elemente sich in der Nahrungskette ansammeln. Sie klagen an: Niemand unterstütze NGOs oder Forscher dabei, ein verlässliches Monitoring des Fukushima-Fallouts zu erstellen. Kelley in CBC: „Alle, die danach suchen, machen dies auf eigene Kosten.“


pit

 

 

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