
Haushalte als Luftverpester: Nahezu unbemerkt von Kontrolleuren und ohne staatliche Vorgaben zur Luftreinhaltung, verschmutzen vor allem Herde und Öfen in den privaten Wohnungen und Häusern die Atemluft über Chinas Hauptstadt.
Zu viele Autos, zu viele Fabrikschlote: Die Luft in Peking und der ganzen Region in China ist gesundheitsschädlich. Die „großen“ Emittenten stehen daher schon länger am Pranger. Schadstoffe machen das Atmen schwer, Gifte die Menschen krank. Millionen erkranken, viele sterben.
Feuerstellen in Wohnungen bislang kaum beachtete Schadstoffquellen
Jetzt entlarven aber Wissenschaftler wie Denise Mauzerall und ihre Kolleginnen sowie Kollegen der Princeton University die bislang kaum beachteten wahren Verursacher der Misere. Während durch staatliche Regulierungen und Verbote die Energieerzeugung sowie der Verkehr in der Hauptstadt der Volksrepublik allmählich <limk http://globalmagazin.com/themen/wirtschaft/1000-kohlekraftwerke-in-china-geschlossen/> in ihre Schranken gewiesen werden, pusten Herde und Heizungen in den privaten Wohnungen noch immer viel zu viel Ruß und CO2 in die Luft. Das belegen Zahlen: Sie stehen zwar nur für 18 Prozent des Energieverbrauchs in China. Sie verantworten aber die Hälfte der Ruß und 69 Prozent der dort gemessenen organischen Kohlenstoff-Verbindungen, betonen die Wissenschaftler in einer neuen Studie.
pit
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