
Christiana Figueres, die Chef-Klimadiplomatin der UN, will für die Nachfolge von UN-Chef Ban Ki-Moons kandidieren.
Das meldet das Grist Magazine. Figueres wird nachgesagt, den Klimagipfel 2015 im Herbst in der französischen Hauptstadt Paris zum Erfolg geführt zu haben.
Klimaschutz mit Figueres das neue Leitthema der UNO
Die Kandidatur der 60-jährigen Costa-Ricanerin gilt als Zeichen für eine stärkere Betonung des Klima- und des Umweltschutzes in den Vereinten Nationen. Das Thema soll – neben den traditionell von der UNO verfolgten Zielen Sicherheit und Frieden – künftig noch deutlicher in den Fokus der Weltgemeinschaft rücken. „Wenn der nächste UN-Chef den Klimaschutz nicht priorisiert, verliert das Gremium einen Kopf, der auf die Chancen und die Verantwortung für den Klimaschutz drängen kann“, kommentiert dies laut Grist János Pásztor, der jetzige Klimaberater des Generalskretärs.
Figueres wäre, wenn sie ihre Kandidatur offiziell bestätigt, im Rennen um den Chefposten am Sitz der UNO an der United Nations Placa in Manhattan nicht allein: Bislang warfen bereits elf Mitbewerber ihren Hut in den Ring.
pit
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