
Schwere zeiten für Rentiere oder Mäuse: Die durch den Klimawandel allmählich steigende Zahl milder Winter in der Nordpolregion macht den Tieren ein Überleben immer schwerer. Audun Stien vom Norwegischen Institut für Naturforschung in Tromsø veröffentlichte jetzt im Fachblatt Biology Letters das Ergebnis seiner Langzeitstudie.
„Regen statt Schneefall führt zu mehr Boden-Eis im Winter, so dass die Tiere weniger Futter finden“, zitiert Spiegel-Online die Arbeit Stiens.
Paradox: Tiere hungern wegen der milden Winter
Die Wissenschaftler hatten zwischen 1995 und 2011 die Tier-Populationen auf Spitzbergen beobachtet und die Individuen gezählt. Sie stellten Rückgang der Tiere in Abhängigkeit von der Regenmenge im Winter fest. „Das Wasser gefriert wegen der tiefen Bodentemperatur und deckt Futterpflanzen mit einem regelrechten Eispanzer zu“, beschreibt die Onlineausgabe des schweizerische Boulevard-Blatts 20 Minuten die fatale Wirkung.
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