
Fast drei Jahre nach dem Atomunfall in Fukushima reißen die Pannen nicht ab: Jetzt entdeckte ein Roboter im zerstörten Reaktor 3 ein neues Leitungsleck. Betreiber Tepco räumte ein: Das austretende Wasser sei „stark radioaktiv“.
Japanische Medien melden laut Internet-News-Plattform Spreadnews: „Mit einer Cäsiumbelastung von 2,4 Millionen Becquerel pro Liter und Beta-Strahlungswerten inklusive Strontium von 24 Millionen Becquerel pro Liter, wird das Wasser als stark radioaktiv eingestuft.“
Immer neue Meldungen über Lecks im AKW Fukushima
Laut diesen Berichten soll das Wasser aus Rohren, die mit dem primären Sicherheitsbehälter verbunden seien, stammen. Tepco hatte in ersten Reaktionen auf den neuen Zwischenfall noch gehofft, es könne versickertes Regenwasser sein. Das hat sich nicht bewahrheitet.
Das Leck entdeckte ein Arbeits-Roboter. Er räumt im stark verstrahlen Inneren des havarierten Kernkraftwerks auf – dort, wo Menschen wegen der hohen Strahlung nicht sein dürfen.
Gefährlich bleiben die Aufräumarbeiten in Fukushima trotz dieser High-tech Maschinenhilfe. Das zeigt ein anderer Vorfall – ebenfalls vom Wochenende: Bei Angestellten, die während ihrer Arbeit in Reaktor 2 eine Atemmaske tragen mussten, entdeckten Sicherheitskontrolleure während einer Pause der Arbeiter „im Mundbereich und an den Wangen eine radioaktive Belastung“.
Die Helfer mussten sofort dekontaminiert werden.
pit
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