
Shell will das Salär seiner Spitzenmanager künftig daran koppeln, dass das Unternehmen und dessen Produkte wie etwa Kraftstoffe, die Erdatmosphäre mit immer weniger Kohlendioxid (CO2) belasten. Kurz vor dem UNO-Gipfel in Polen kündigte Shell diese Selbstverpflichtung an.
Nach eigenen Angaben ist der niederländisch-britische Konzern das „erste große Energieunternehmen der Welt, das sich zu solch einem Schritt entschlossen hat“. Das berichtet jetzt der US-Nachrichtensender CNN. Die Entscheidung des Energie-Riesen kam freilich nicht ganz freiwillig. Großaktionäre hatten die Company gezwungen, die Geschäftspolitik endlich am Klimaschutz zu orientieren.
Mehr Klimaschutz: Druck der Investoren auf Unternehmen wächst
Der Druck auf das Management war zu groß. Großaktionäre wie die Church of England oder die Investorenvereinigung Climate Action 100+, deren rund 310 Kapitalanleger über 32 Billionen US-Dollar (über 28 Bio. €) in das Unternehmen angelegt haben, drängten auf konkrete und nachprüfbare Klimascghutz anstrengungen des Öl-Konzerns.
CNN zitiert Corien Wortmann als Chefin des ABP-Pensionsfunds: „Dass Shell die Regelung mit der Bezahlung des Manegements verlinkt, schafft Vertrauen i die Ernsthaftigkeit dees Vorhabens.“ Auch die Chefin der britischen Umweltagentur, Emma Howard Boyd, zollte dem Unternehmen Lob für den Schritt: „Wir hoffen, dass dies andere Unternehmen inspiriert, ähnliche Vorhaben umzustezen.“ Laut dem Bericht auf CNN spüren auch Konkurrenten wie Exxon den Druck ihrer Investoren. Diese wollen ebenfalls klare Committments zu mehr Klimaschutz.
pit
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