
Der Strompreis ist 2016 in vielen Regionen Deutschlands weiter gestiegen. Verzichten kann niemand auf diese fließende elektrische Ladung, denn Beleuchtung, Heizung, Kühlschrank oder Waschmaschine brauchen Strom, um zu funktionieren.
Mit einigen Tipps lassen sich die Kosten jedoch dauerhaft senken und es bleibt mehr Geld in der Haushaltskasse übrig.
Tipp 1: Kosten sparen bei Kauf und Nutzung
Die Entwicklung neuer Elektrogeräte geht rasant voran. Fast jede Woche strömen neue, verbesserte Heizungsanlagen, Rasierer, Geschirrspüler oder Smartphones auf den Markt. Doch der Kauf neuer Waren bedeutet teilweise erhebliche finanzielle Investitionen. Oftmals sind die Geräte, die man zu Hause verwendet, noch in einem sehr guten Zustand, sodass sie noch nicht ausgetauscht werden müssen. Indem man also Elektrogeräte möglichst lange nutzt, kann man Kosten sparen.
Sollte ein Gerät doch einmal den Geist aufgeben, gibt es die Möglichkeit, auf gute, gebrauchte Geräte zurückzugreifen. Kühlschränke, Waschmaschinen oder Herde findet man in spezialisierten Geschäften für An- und Verkauf. Die dortigen Waren wurden gereinigt und auf Funktionalität getestet. Bei neuen Geräten kann man Sonderangebote nutzen oder Gutscheine verwenden, womit sich der Preis für die Neuanschaffung reduziert. Hier sollte man darauf achten, energieeffiziente Geräte zu kaufen, denn auf lange Sicht kann hier viel Geld gespart werden.
Tipp 2: das EU-Etikett zur Energieverbrauchskennzeichnung
Dieses EU-Label wurde 1998 eingeführt und hat seitdem zu einer dauerhaften Steigerung der Energieeffizienz der gekennzeichneten Geräte geführt. Auf einer Skala von A (bester Wert) bis D (schlechtester Wert) müssen Hersteller ihre Geräte nach bestimmten gesetzlichen Vorgaben einordnen. Je höher der Wert, desto geringer der Energieverbrauch. Die Produzenten haben sich bemüht, ihre Waren umweltfreundlicher zu gestalten. Jedoch haben Tester in einer aktuellen Studie des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) in Berlin herausgefunden, dass bei 18 Prozent der Geräte die Hersteller schummeln und gesetzliche Forderungen zur Energieeffizienz umgehen. Die Folgen: erhöhter Stromverbrauch und damit erhöhte Kosten. Nichtsdestotrotz bleibt das EU-Etikett eine gute Möglichkeit für den Verbraucher, die Energienutzung von Geräten beim Kauf einzuschätzen. Testberichte helfen ebenso.
Tipp 3: Strom sparen, zum Beispiel mit Zeitschaltuhren
Der Standby-Betrieb von Geräten wird in Studien immer wieder als einer der größten Stromfresser eingeordnet. Mit dem Internet der Dinge und Elektrogeräten, die dauerhaft über WLAN mit dem Internet verbunden sind, wird sich der Strombedarf weiter erhöhen. Um dem entgegenzuwirken, kann man seine Geräte bzw. die dazugehörige Steckdose mit Zeitschaltuhren ausstatten. So läuft die Heizung beispielsweise nur zwischen 6 Uhr und 9 Uhr sowie zwischen 18 und 22 Uhr. Statt jedes Mal den Stecker zu ziehen, gibt es eine weitere Möglichkeit, sogenannte Funksteckdosen helfen beim Strom sparen. Sie werden über eine Fernbedienung gesteuert. Man kann damit die Stromversorgung der angeschlossenen Geräte ein- oder ausschalten. Das bietet sich beispielsweise für Fernsehen, Radio, Kaffeemaschine oder Lampen an.
Maike Blume

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