
Donald Trump als Retter der kriselnden deutschen Solarbranche: Laut einem Bericht der Wirtschaftswoche setzen die Sonnenstrom-Produzenten auf den neu gewählten US-Präsidenten. Der kündigte im Wahlkampf höhere Einfuhrzölle für chinesische Anlagen-Lieferanten an – ein Vorteil für befreundete Unternehmen.
Während viele Umwelt- und Klimaschützer mit Skepsis auf den Stabwechsel im Weißen Haus warten, freut sich laut dem Wirtschaftsmagazin der Chef des deutschen Solarkonzerns SMA Solar. wiwo.de zitiert Pierre-Pascal Urbon: Die Politik des neuen US-Präsidenten Trump sei für die Branche „ein wichtiges Thema“.
Solarbranche: Zweckoptimismus lässt Aktienkurse klettern
Die Solarbranche kämpft seit langem gegen chinesische Dumping-Preise. Da freut es die westlichen Unternehmer, wenn Trump bei seinen Wahlkampf-Auftritten „Einfuhrzölle von 45 Prozent für chinesische Produkte angekündigt hatte“. „Davon würde SMA profitieren“, zitiert die Wiwo den deutschen Unternehmenslenker. Der Republikaner, so das Wirtschaftsmagazin, habe keinen Hehl daraus gemacht, von erneuerbaren Energien nicht viel zu halten. Andererseits jedoch basierten die aktuellen Förderprogramme in den USA auf gemeinschaftlich gefassten Beschlüssen von Demokraten und Republikanern im Kongress.
Der SMA-Chef blickt daher gelassen in die Zukunft. Solcher Optimismus kommt an der Börse gut an. Die Aktie des Unternehmens legte nach seinen Aussagen kräftig zu.
pit
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