
Sonnenstrom für die ärmsten der Armen: In Peru startete jetzt Energieminister Jorge Merino ein 200 Millionen Dollar-Programm. Es soll zwei Millionen Menschen im Andenstaat bis 2016 mit solarem Strom versorgen und die Öllichter in deren Hütten ablösen.
Der Startschuss für das neue National Photovoltaic Household Electrification Program fiel Anfang Juli in der Proveinz Contumaza. Techniker installierten die ersten von gut 1.600 Photovoltaik-Modulen auf die Dächer von Hütten.
12.500 Solarkraftwerke für die Provinz in Peru
Die Anlagen sollen zunächst 126 verarmte Gemeinde in den Bezirken Cupisnique, San Benito, Tantarica, Chilete, Yonan, San Luis und Contai mit sauberem Strom aus Sonnenkraft versorgen. Insgesamt sollen im Zuge des staatlichen Ausbauprogramms etwa 12.500 solcher kleinen Sonnenkraftwerke aufgestellt werden. Der Staat investiert dafür gut 200 Millionen US-Dollar, umgerechnet etwa 151 Millionen Euro.
Das Ziel: Sie sollen fast 500.000 Haushalte in Peru mit elektrischer Energie versorgen. Diese Familien sind bis heute noch nicht ans öffentliche Stromnetz angeschlossen.
pit
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