
Neues Argument gegen Fracking: Erdbeben, Landschaftszerstörung oder Grundwasserverschmutzung brandmarken die Gegner der so genannten „unkonventionellen“ Nutzung fosiler Öl- und Gas-Vorräte als Folgen des Fracking-Schürfens. Jetzt bestätigt eine Studie: Fracking-Lärm verursacht Gesundheitsschäden.
Wissenschaftler am PSE Healthy Energy-Instituts und der West Virginia University legten jetzt eine neue Untersuchung vor. Sie zeigt, dass das permanente Rumoren der Bohrer und Pumpen in den Schürfregionen den Anwohnern den Schlaf raubt und bwei ihnen Herz-Kreislauf-Störungen auslöst.
Fracking-Lärm: Betroffen sind vor allem Kinder, Alte und chronisch Kranke
PSE-Direktor Seth Shonkoff spricht in Grist-Magazinne von einer „komplexen Synphonie“ unterschiedlichster Töne und Laute, die im Stakkato oder als Dauerlärm unterschwellig zu hören sind. Das mache die Menschen krank. Herzrythmusstörungen, Bluthochdruck und Kreislaufprobleme seien die messbaren Folgen.
Vor allem Kinder, ältere Menschen oder ohnehin schon chronisch Kranke seien vom Lärm aus den Fracking-Bohrlöchern betroffen, sagen die Wissenschaftler.
pit
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