
Erneurbare Energien lassen sich vom neuen US-Präsidenten nicht ausgrenzen: Gemeinsam setzen die American Wind Energy Association (AWEA), Solar Energy Industries Association (SEIA), Wind Energy Foundation (WEF) und der Solarenergiespezialist NEXTracker mit einer Kommunikationsoffensive ein Signal gegen Trump.
Zehntausende Jobs, so berichtet jetzt das Portal bizz-enery über die Gegenwehr der amerikanischen Erneuerbare Enwergien-Branche. Der Präsident hatte eine „Made in America“-Woche ausgerufen und dazu 50 Firmen und Produkte aus jeweils einem Bundesstaat des Landes ins Rampenlicht gestellt - ohne auch nur ein einziges Produkt oder einen vertreter der Wind- und Sonnenenergie-Unternehmen zu erwähnen: erneut ein Gesinnungszeichen des Anti-Klimaschutz-Präsidenten.
Klimaschutz: Trump auf dem Holzweg
Die Branche der Erneuerbaren reagiert prompt. Auf mehr als zwei Dutzend Großveranstaltungen wollen die Unternehmen auf die Bedeutung der Wind- und Solarenergie für den Arbeitsmarkt der USA hinweisen, berichtet bizz-energy.
Trump will neue Arbeitsplätze schaffen, indem er auf Kohle und Öl setzt - wie vor 100 Jahren. Für die Branche ist das ein Alarmsignal. "Die Entfesselung der amerikanischen Windenergie lässt ländliche Gemeinden und jene des Rust Belt aufleben, finanziert neue Schulen, repariert Straßen, verbessert die öffentlichen Einrichtungen und schafft gut bezahlte Jobs", zitiert das Portal den AWEA -Chef Tom Kiernan mit der Gegenposition. Nach seinen Worten würde der Ausbau der Windenergie bis zum Ende der vierjährigen Legislaturperiode von Präsident Trump "fast 50.000 neue Jobs schaffen".
pit
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