Amundsens Schiff darf heim nach Norwegen

Foto: Archiv

Die Maud darf heim nach Norwegen: Über 80 Jahre dümpelte Roald Amundsen Schiff im eiskalten Wasser vor Kanadas Küste. Dort war die Maud auf Grund gelaufen. Im kommenden Sommer endlich soll das Wrack in der Cambridge Bay geborgen werden, Dann kommt sie ins Museum der norwegischen Gemeinde Asker bei Oslo.

Der Dreimaster war 1916 in Asker vom Stapel gelaufen. Polarforscher und Abenteurer Amundsen (1872-1928) hatte mit dem Schiff versucht, die damals vereiste Nordwest-Passage zu befahren. ER blieb aber im Packeis stecken und verkaufte sein Schiff 1925 an die Hudson Bay Company.

 

Fast 80 Jahre steckte das Schiff im Eis vor Kanada fest

 

Fünf Jahre später war das berühmte Schiff auf Grund gelaufen. Seither ragt es nur noch zum Teil aus dem eisigen Wasser in der Bucht vor dem kanadischen Städtchen Cambridge Bay. Es wurde zur Attraktion für Touristen.

Deshalb hatten sich die Kanadier bislang auch geweigert das Wrack auszuliefern. Zwischen Kanada und Norwegen entbrannte ein heftiger Streit. Gerichte mussten entscheiden. Die Norweger aber ließen nicht locker. Die Maud ist ein Symbol wie ihr alter Kapitän. Amundsen hatte 1911 als erster Mensch nach einem dramatischen Wettlauf mit der Expedition des Briten Robert Falcon Scott (1868-1912) den Südpol erreicht.

Der Chef des norwegischen Rückhol-Projekts, Jan Wanggard, bestätigte nun laut Agenturberichten, dass die Heimkehr des Maud für Sommer „im Plan“ sei und das Schiff im Eiswasser prächtig konserviert sei.

 

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