
Neues aus grauer Vorzeit: Archäologen der Tel Aviv University weisen jetzt anhand von Ausgrabungen in der Fundstätte der Acheulo-Yabrudian-Kultur in Israel nach, dass der Gebrauch und die Herstellung von Äxten viel älter ist als bislang stets angenommen. Die gefundenen Werkzeuge stammen aus dem Paläolithikum. Sie dürften zwischen 200.000 und 400.000 Jahren alt sein!
Bislang galt unter Altertumsforschern als erwiesen, dass der frühe Homo sapiens vor etwa 30.000 bis 40.000 Jahren die Herstellung und den Gebrauch steinerner Äxte entdeckte. Sie datierten diese Werkzeuge in den Zeitraum erster bekannter Höhlen-Kunstwerke im Nahen Osten.
Die jetzt entdeckten Äxte stammen von einer wohl kleinen Gruppe noch früherer Menschen-Ahnen, die im Gebiet des heutigen Israels, des Libanon und Jordaniens gelebt haben müssen. Die Professoren Avi Gopher, Ran Barkai und Ron Shimelmitz aus Tel Aviv machten ihre Entdeckung in der Höhle von Qesem außerhalb der israelischen Hauptstadt.
Obwohl frühe Einzelfunde inzwischen auch aus Afrika bekannt sind, sagen die israelischen Forscher, dass sie erstmals Hinweise auf steinzeitliche Massenproduktionen gefunden hätten. Dazu benutzten die Frühmenschen spezielle Feuersteine, die sie vorsichtig bearbeiteten und so scharf zuspitzen konnten. „Wir fanden auch eindeutige Hinweise auf die Nutzung von Feuer“, berichten die Professoren weiter.

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