Indianer erhalten Kueka-Stein wohl zurück

Foto: flickr/quapan

Der Stein des Anstoßes wird zurückgegeben: „Die Bundesregierung befürwortet eine ,Rückschenkung’ des Steins Kueka an die venezolanischen Pemón-Indianer“, antwortet Sie auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag. Den Stein hatte Wolfgang Kraker von Schwarzenfeld 1998 aus dem venezolanischen Nationalpark Canaima nach Berlin gebracht und im Tiergarten in sein Kunstprojekt Global Stone integriert.

Nun wollen die Indianer und die venezolanische Regierung den Feldbrocken zurück. Für die Indianer ist der 35-Tonnen-Findling heilig. Er müsse an seinen Ort im Dschungel zurückkehren.

 

Versteinertes Liebespaar oder bloß Sandstein

 

Von Schwarzenfeld lehnte das Angebot Venezuelas ab, dort einen anderen Stein zu suchen. Er möchte lieber in den USA und Kanada nach einem neuen Findling fahnden.

Nach einem Bericht der Berliner Zeitung Stufe die Regierung des südamerikanischen Landes die Ausfuhr des Steins als schweren Schmuggel ein. Der Präsident des Instituts für Kulturerbe in Venezuela, Raúl Grioni, reiste eigens nach Berlin, um die Lage zu prüfen.

Immerhin sage die Legende, dass ein Liebespaar, das ehedem nicht heiraten durfte, geflohen sei und später von Gott versteinert wurde.

Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte der Berliner Zeitung: „Es war eine rechtmäßige Schenkung mit allen Papieren.“ Dennoch will Kraker von Schwarzenfeld den Quarzsandstein zurückgeben, sagt er.

 

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