Jugend debattiert 10 Tage über Nachhaltigkeit

Foto: Youthinkgreen

160 Jugendliche wollen’s besser machen: Beim 1. Weltjugend-Nachhaltigkeitsgipfel debattieren sie in Berlin über drängende Fragen wie „In was für einer Zukunft wollen wir leben? Was sind Ursachen und Wirkungen von Umweltzerstörung? Was können wir im Alltag für mehr Nachhaltigkeit tun?“

Die Teilnehmer kommen aus Ägypten, Brasilien, Bulgarien, China, Deutschland, Indien, Island, Italien, Namibia, Peru und der Türkei. Helmut Spiering und Thomas Frick organisierten den Kongress, gewannen Politiker wie die Bundeskanzlerin als Schirmherrin und fanden Unterstützer bei zahlreichen Verbänden und Sponsoren.

 

Jugendliche zu einem bewussten Leben sensibilisieren

 

Zehn Tage lang diskutieren die 15- bis 20-Jährigen nun untereinander und mit Experten wie Ernst Ulrich von Weizsäcker und Hans Joachim Schellnhuber oder Polarforscher Arved Fuchs und Schauspieler Hannes Jaenicke.

Ein Highlight ist am 16. Mai (9.30 bis 18.30 Uhr) die öffentliche Aufstellung und die Begrünung des „Tree of Hope“ am Brandenburger Tor. Er ist ein „Symbol des Umdenkens, des ökosozialen Wandels und globaler, sozialer Gerechtigkeit hin zu lebenswerten, zukunftsfähigen Lebensweisen für alle“, kündigt das Programm des Kongresses an.

„Man muss junge Menschen aber für die Themen sensibilisieren. Es dreht sich schließlich um deren Zukunft und sie sind die Entscheidungsträger von morgen“, sagt etwa Arved Fuchs in einem Interview mit der Nachrichten-Agentur dpa über seine Motivation, das Treffen zu besuchen. Er hofft, „dass man auch Jugendliche aus einer digitalisierten Umgebung begeistern kann“ und will der Jugend in Berlin „eine bewusste Lebensform zu vermitteln“.

Fuchs: „Das fängt schon beim Einkaufsverhalten an, zum Beispiel mit der Frage: Brauche ich die Plastiktüte beim Einkauf im Supermarkt oder nehme ich lieber einen Beutel von zu Hause mit? Es geht aber auch Energiesparmaßnahmen und regenerative Energien. Nachhaltigkeit ist auch Artenschutz und Biodiversität. Dazu gehören Fragen wie: Was esse ich und woher kommt das?“

 

 

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