01.08.2019

Am 1. Januar 2020 wird Professor Dirk Messner neuer Präsident des Umweltbundesamtes und tritt die Nachfolge von Maria Krautzberger an, die zum Jahresende in den Ruhestand geht. Das Bundeskabinett stimmte damit dem Personalvorschlag von Bundesumweltministerin Svenja Schulze zu. Der international renommierte Nachhaltigkeitsforscher ist derzeit Direktor des „Institute for Environment and Human Security“ an der Universität der Vereinten Nationen in Bonn. Er ist zudem Ko-Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen (WBGU) der Bundesregierung.
Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Dirk Messner hat sich als Wissenschaftler und Politikberater im Bereich Nachhaltigkeit in Deutschland und weit darüber hinaus Anerkennung erworben. Als künftiger Präsident des Umweltbundesamtes ist er der richtige Mann zur richtigen Zeit. Umweltpolitik ist mehr denn je auf globale Expertise und Vernetzung angewiesen. Denn auch die größten Herausforderungen unserer Zeit, der Klimawandel und das Artensterben, sind global. Dirk Messner hat immer wieder gezeigt, dass er weit vorausdenkt. Vieles von dem, was heute die Politik beschäftigt, hat er mit dem WBGU schon vor Jahren gedanklich vorbereitet. Das UBA wird so seine Rolle als Forschungs- und Beratungsinstitution für Nachhaltigkeitstransformationen weiter stärken können."
Ich freue mich auf die neue Aufgabe, das @Umweltbundesamt - die Kreativität der UBA-KollegInnen! ... der Abschied von @UNUEHS fällt mir nicht leicht: tolles Team, fantastische Netzwerke, exzellente Nachhaltigkeitsforschung. https://t.co/OLZROIlILO
— Dirk Messner (@DirkMessner) July 31, 2019
Dirk Messner, geboren am 23. April 1962, war von 2003 bis 2018 Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik. Er ist zudem Professor für Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die nationale und internationale Nachhaltigkeitsforschung, die ökologische, ökonomische und soziale Fragen verbindet. Mit dem WBGU prägte er den Begriff der „Transformation“, der den anstehenden Umbau der Städte, der Mobilität, der Energiesysteme und der Landnutzung beschreibt.
Messner beeinflusste damit nicht nur wissenschaftliche Debatten, sondern wirkte auch in die Politik hinein. Als Berater unterstützte er neben der Bundesregierung auch die Europäische Kommission, die Weltbank und die chinesische Regierung als langjähriges Mitglied im „China Council on International Cooperation on Environment and Development“. (Quelle: BMU)
red

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