
Vor 40 Jahren nahm das Umweltbundesamt als erste wissenschaftliche Umweltbehörde in Europa seine Arbeit auf. Seitdem ist viel passiert – eine Ausstellung in Dessau-Roßlau sowie eine interaktive Zeitleiste im Internet verraten, was genau.
Vieles war früher undenkbar
Vieles was heute selbstverständlich ist, war in der Anfangszeit des Umweltbundesamtes noch ganz neu oder undenkbar. Als das Umweltbundesamt forderte, Blei im Benzin zu reduzieren, ging ein Aufschrei durch die Autoindustrie. Heute ist bleifreies Benzin ganz normal – genauso wie Mülltrennung, Katalysatoren und Kühlschränke ohne FCKWs. Zu all diesen Erfolgen für den Umweltschutz hat das Umweltbundesamt maßgeblich beigetragen. Oft deckte es durch seine Studien Missstände auf und lieferte wichtige Argumente für politische Maßnahmen. Die Erfolge sind messbar: So sind zum Beispiel durch die Einführung von Katalysatoren und Maßnahmen des UBAs die Emissionen von Schwefeldioxid und Stickoxiden in den alten Bundesländern um 89, beziehungsweise 72 Prozent gesunken.
Immernoch viel zu tun
Andersherum war das Umweltbundesamt in den ersten Jahren mit der Verhinderung von Umweltsünden beschäftigt, die uns heute undenkbar vorkommen: So beseitigte es in den 70er Jahen 20.000 illegale Müllkippen und setzte durch, dass die Müllentsorgung im Meer verboten wurde. Nicht zuletzt hat das Umweltbundesamt mit Informationskampagnen dazu beigetragen, dass das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung seit den 70er Jahren gestiegen ist. Trotz aller Erfolge gibt es aber auch in Zukunft noch Herausforderungen: Zur Bekämpfung des Klimawandels und der Umsetzung der Energiewende kann das UBA mit seinen Erfahrungen sicher beitragen. FME
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