
Der Feldahorn (Acer campestre ) ist Baum des Jahres 2015: Die Baum des Jahres - Dr. Silvius Wodarz Stiftung kürte den „kleinen Bruder des Spitz- und Berg-Ahorns“ jetzt im Berliner Zoo. Sie kommentierte die Wahl: „Klein, mehrstämmig, unauffällig: Es wird Zeit, dass diese eher seltene 'Nebenbaumart' mehr beachtet wird.“
Der Feldahorn ist relativ klein, knorrig, mehrstämmig und vor allem unauffällig. Er kann bis zu 20 m hoch wachsen und weist dabei einen Durchmesser von maximal 60 cm auf. Er kann rund 200 Jahre alt werden und ist in ganz Europa – außer Skandinavien – und in der Schwarzmeer- sowie Kaukasusregion zu finden.
Feldahorn: Robuste Art trotzt Trockenheit und Überflutungen
Der Feldahorn ist robust. Das beweist er als Stadt- und Straßenbaum sowie Überlebenskünstler: Er verträgt sowohl stark verdichtete Böden, Ozon, intensive Sonne und Trockenheit als auch wochenlange Überflutungen.
Laut einer 2013 veröffentlichten Studie der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung zum Feldahorn kommt diese Art in Mecklenburg-Vorpommern „mit Abstand am häufigsten vor“. Dort fanden die Baumexperten 765.000 Exemplare. Auf den Plätzen folgen Bayern mit 430.000 und Thüringen mit 67.000 Feldahorn-Bäumen.
red
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