
Diesmal haben die Wildgegner den Kürzeren gezogen. Die Bisons des Yellowstone-Nationalparks dürfen sich in den Winter- und Frühlingsmonaten bis zum 1. Mai auch über die nördliche Parkgrenze hinaus aufhalten.
Das entschied das Oberste Gericht in Montana und bekräftigte damit die Entscheidung, die zuvor schon ein Gerichtshof auf niedrigerer Ebene getroffen hatte. Die Bison-Gegner sind verschiedene Farmer-Verbände, die in den Tieren potenzielle Gefahr sehen. Zum Beispiel können Bisons die Krankheit Bruzellose übertragen, die bei schwangeren Rindern zu Fehlgeburten führen kann.
Die Regierung ließ über 1.400 Bisons schlachten
Noch 2008 war auch die Regierung den Bisons ganz und gar nicht wohl gesonnen. Behörden veranlassten, dass mehr als 1.400 Bisons, die die Grenzen des Yellowstone-Nationalparks überschritten hatten, gefangen und geschlachtet wurden. Von den einst 20 bis 30 Millionen Bisons, die Nordamerika bevölkerten, leben heute noch ca. 500.000. Davon weniger als 5.000 in komplett freier Wildbahn.
Um so größer ist die Freude des Earthjustice-Anwalts Tim Preso, der die Bison-Unterstützer vertrat. „Die heutige Entscheidung des Obersten Bundesgerichts ist ein Erfolg für all jene, die sich wilde Bisons als lebendigen Teil der Landschaft Montanas wünschen.“, erklärte er.KAM
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