
Unsere größten Land-Tiere sind weit stärker durch Auseinandersetzungen unter Menschen bedroht, als durch Umwelteinflüsse. Das ergaben neue Forschungen an der University of British Columbia, die jetzt im Wissenschafts-Fachblatt „PLoS ONE“ veröffentlicht wurden.
UBC-Zoologe Rene Beyers sagt über seine Arbeit: „Es hilft den Elefanten nur wenig, wenn wir für sie Schutzgebiete einrichten. Während des Bürgerkrieg im Kongo etwa fielen die Tiere den Auseinandersetzungen unter Menschen auch in den Nationalparks zum Opfer.“
Zwei Faktoren macht Beyers als wirksamen Schutz für die Elefanten dennoch aus: die dauerhafte Präsenz von gut ausgebildeten und dem Artenschutz verpflichteten Wildhütern sowie die Unterstützung durch internationale Artenschutz-Verbände.
So könnten die derzeit schätzungsweise noch 6.000 Elefanten, die von den einst etwa 22.000 Tiere umfassenden Herden noch übrig sind, im 1,6 Millionen Quadratkilometer großen Regenwald des Kongobeckens überleben. Denn obwohl nach dem Jagdverbot von 1990 die Elfenbein-Wilderei zunächst stark zurückgegangen war, ist sie in jüngster Zeit wieder aufgeflammt und haben die Elefantenpopulation dezimiert.

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