
Hoffnung für Elefanten: Auf einer Artenschutz-Konferenz im afrikanischen Botswana einigten sich die teilnehmenden Staaten laut Medienberichten, „auf strikte Maßnahmen gegen Wilderei, strenge Kontrollen des Handels und die Aufklärung von Verbrauchern“. Das berichtet die Wochenzeitung Die Zeit in ihrer Onlineausgabe.
Den Handel mit Wildtieren stufen die Konferenz-Teilnehmer künftig „als schweres Verbrechen“ ein, berichtet die Zeitung. Die Internationale Artenschutz-Kommission (IUCN) der UN ist mit dem Ergebnis des Elefant Summit ebenfalls zufrieden. Höhere strafen für Wilderer sowie eine verbesserte Kooperation zwischen den Staaten und der Abschluss von Auslieferungsabkommen, so die IUCN würden abschreckend auf die Täter wirken.
Wilderei wird immer mehr Thema auch für die große Politik
Umweltminister Peter Altmaier hatte zur Konferenz angekündigt, dass Deutschland sich als "Antreiber und Vermittler" stark machen werde, zitiert Die Zeit den CDU-Politiker. An der Konferenz nahmen, neben den Ländern, deren Tierwelt durch Wilderer bedroht ist, auch Elfenbein-Transitländer wie Malaysia, Vietnam und die Philippinen teil. Laut Zeit kamen dazu auch „die Länder mit den größten Elfenbein-Märkten: allen voran China und Thailand“.
Der Wildtierhandel und die Wilderei rückt immer mehr in den Fokus der Politik. Im Januar steht das Thema auf dem Sitzungsplan der EU-Politiker. Und Großbritannien kündigte für Februar eine große Konferenz in London an. Dorthin sollen bis zu 50 Staatschefs reisen, um sich mit dem Schutz der grauen Riesen zu befassen.
pit
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