
Trauriges Ende eines putzigen Erdbewohners: Dem Feldhamster in Deutschland droht das Aus. Die kleinen Nager sind von Aussterben bedroht, schreibt jetzt die Tageszeitung Die Welt und zitiert den Leiter des Artenschutz-Referats im rheinland-pfälzischen Landesamt für Umwelt, Ludwig Simon: „Der Rückgang ist beängstigend und nennenswerte Vorkommen gibt es nur noch in Rheinhessen.“
Rheinhessen gehöre, schreibt die Zeitung, mit seinen Lössböden bundesweit zu den Hauptverbreitungsgebieten des Hamsters. In der Vorder- und der Südpfalz würden allerdings „nur noch vereinzelt Feldhamster gesichtet“.
Landwirtschaft trägt Verantwortung für die Feldhamster
Verantwortlich für den Rückgang der Population ist wohl die intensive Getreidewirtschaft. Die Deutschen Presse-Agentur hatte berichtet, dass nach Modellrechnungen von Wissenschaftlern und Naturschützern „bereits in zwölf Jahren ein Aussterben der Art zu erwarten“ sei.
Die ursprünglich aus den warmen und trockenen Grassteppen Asiens und Osteuropas bis nach Belgien eingewanderten Tiere gibt es nur noch in wenigen kleineren Regionen vor allem in Mitteldeutschland.
red
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